Horb a. N. Verbreiten der christlichen Botschaft macht auch Spaß

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Die Bildechinger Sternsinger freuen sich darüber, dass sie den Segen in die Häuser bringen dürfen. Foto: Morlok Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Peter Morlok

Horb-Bildechingen. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes, den Diakon Ewald Wurster zelebrierte, wurden traditionell am Dreikönigstag nun auch in Bildechingen die Sternsinger entsandt.

Bevor die 43 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen neun bis 17 Jahren, in neun Gruppen eingeteilt, wie ihre Namensgeber, die Heiligen Drei Könige Caspar, Balthasar und Melchior, hinter dem Stern herzogen, um die Bildechinger Christen und ihre Häuser zu segnen, halfen sie dem Geistlichen, den Gottesdienst mit zu gestalten. Sie ministrierten und trugen die Fürbitten vor.

Wurster segnete im Laufe des Gottesdienstes nicht nur die Sternsinger und die Kreide, mit der sie um den Segen für das besuchte Haus bitten, indem sie das Kürzel C+M+B+16 an die Tür des Haus schreiben, sondern auch Salz und Brot, die häuslichen Glücksbringer, die Gemeindemitglieder für sich selbst mitgebracht hatten. Diakon Wurster nannte die Aussendung der Sternsinger ein "zweites Weihnachten", nur dass es diesmal nicht die Hirten auf dem Feld sind, die die frohe Botschaft von der Geburt Christis verkünden, sondern die Sterndeuter aus dem Morgenland.

Kurz nach 10 Uhr war es dann soweit. Gemeinsam im Altarraum stehend sang man noch ein extra einstudiertes Sternsingerlied, bevor es raus auf die Straße und rein ins Dorf ging.

Auf die Sternsinger wartete ein anstrengender Tag, denn in Bildechingen werden alle Häuser angelaufen, um den Segen zu bringen. Der Erlös der Spendensammlung geht in diesem Jahr voll an das offizielle Sternsingerprojekt, mit dem man wie immer notleidenden Kindern in der ganzen Welt hilft.

"Für die Bildechinger Sternsinger bedeutet diese Aktion neben der christlichen Botschaft jedoch auch jede Menge Spaß", betonte Edith Straub, die mit fünf weiteren Frauen (Beate Beuter, Anna Oros, Sabine Steier, Daniela Löffler und Stefanie Fischer) für die Organisation dieser Aktion verantwortlich zeichnet.

"Die Kinder und Jugendlichen, die sich in den Gruppen zusammengefunden haben, sind auch das Jahr über befreundet und meist trifft man sich nach der Sammelaktion noch gemeinsam, um ein Fazit des Tages zu ziehen", wusste Straub aus der Erfahrung der vergangenen Jahre. "Meist treffen sich die Gruppen noch am Abend zum Essen, Schleckaufteilen und um den Tag Revue passieren zu lassen."

Als Belohnung für ihr Engagement treffen sich die Bildechinger Sternsinger mit ihren Betreuerinnen am 9. Januar zu einer Abschlussfeier in der Kegelbahn in der Turn- und Festhalle zum Plaudern, Kegeln und Pizzaweckle essen.

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