
Horb-Altheim (gk). Schon lange ist die Einmündung K 4779/Bachstraße als Unfallhäufungsstelle gemeldet. Jetzt reagiert die Polizeidirektion Freudenstadt, wie im Ortschaftsrat Altheim bekannt gegeben wurde. Seit 2003 wurden zehn Unfälle aufgenommen. Dabei wurden ein Radfahrer schwer und sieben Autoinsassen leicht verletzt.
Wie bereits in früheren Jahren kam der bevorrechtigte Verkehr in allen Fällen aus Richtung Grünmettstetten und prallte mit dem Linksabbieger aus der Bachstraße zusammen. Geschwindigkeitskontrollen in beiden Straßen, inzwischen gilt Tempo 30 in der Bachstraße, haben nicht den Erfolg gebracht, den man erwartet hat.
Geschwindigkeitsüberschreitungen liegen immer noch zwischen 17 bis 36 Prozent. Mittelmarkierungen aufgrund einer früheren Verkehrsschau brachten auch nicht den erhofften Erfolg. Um das Überfahren der Markierung zu erschweren, werden jetzt Leitschwellen mit sogenannten Bischofsmützen angebracht.
Eine Hecke, die die Sicht nach rechts in die Bahnhofstraße beeinträchtigt, muss vom Grundstückseigentümer zurückgeschnitten werden. In der Bachstraße werden weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Ein weiteres Verkehrsthema im Rat: Anwohner der Schönbergstraße hatten sich über zunehmenden Lkw-Verkehr beschwert. Immer wieder fuhren schwere Lkw in die Sackgasse, von wo sie aus eigener Kraft nicht wieder herauskommen.
Vor Kurzem musste ein Lkw nachts mit einem Traktor herausgezogen werden. Das Ergebnis einer neuerlichen Verkehrsschau: Das Verkehrszeichen "Sackgasse" wird rechts äußerlich für alle sichtbar mit Genehmigung an der dortigen Garageneinmündung angebracht.