Horb-Ahldorf (tb). In den Berichten bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ahldorf zeigte sich die Abteilung als eine Truppe mit hoher Einsatzbereitschaft, guter Fortbildung und einer hervorragenden Jugendarbeit.

Die Abteilung umfasst 34 aktive Feuerwehrmänner und zwölf bei der Jugendwehr. Bei 851 Einwohnern kommt also auf 19 Einwohner je ein Feuerwehrmann, hatte Abteilungskommandant Hartmut Göttler ausgerechnet. 19 der Aktiven haben das höchste Leistungsabzeichen in Gold. 15 Atemschutzträger besuchten die Fortbildung in Sulz und 13 von ihnen waren im Brandcontainer der EnBW in Horb.

Die 13 Übungen seien gut bis sehr gut besucht gewesen, berichtete Göttler. Sieben Mal wurde die Abteilung zu verschiedenen Brandeinsätzen gerufen. Es begann am 10. Januar 2012 mit dem Alba Brand im Industriegebiet, bei dem 16 Mann acht Stunden im Einsatz waren. Auch beim Brand in der Altheimerstraße war die Ahldorfer Wehr mit 13 Atemschutzträgern vor Ort.

Letzter großer Einsatz beim Brand der Firma Böhl im Heiligenfeld

Der letzte große Einsatz war der Brand bei der Firma Böhl Entlackung im Industriegebiet am 18. November. Schriftführer Claus Schmid ließ noch einmal die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren und berichtete unter anderem von der Hauptübung, die im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums am 30. Juni stattfand. Brandobjekt waren Rathaus und Kindergarten. Es wurde dieses Mal besonderer Wert darauf gelegt, den Zuschauern einmal genauer aufzuzeigen, wie die Einsatzkräfte arbeiten und die Ausrüstung der Atemschutzträger zu erklären.

Die Jugendwehr Ahldorf besteht zurzeit aus 13 Jugendlichen, von denen zwei auf den Sprung in die aktive Wehr sind. Man traf sich etwa 25 Mal zu Übungen zur Menschenrettung und Feuerbekämpfung. "In dieser Besetzung starten wir voller Motivation in das Jahr 2013", meinte Jugendbetreuer Manuel Leins. Um den Nachwuchs in der Abteilung brauche man sich in Ahldorf keine Sorgen machen.

Kassierer Andreas Kaupp konnte ein Plus in der Kasse vermelden. Der Vorstand wurde auf Antrag der stellvertretenden Ortsvorsteherin Gudrun Birkenberger einstimmig entlastet. Feuerwehrkommandant Markus Megerle dankte für die Hilfe bei den Großbränden, von denen es in diesem Jahr recht viele gab. Das habe auch eine Menge Geld verschlungen, sagte Megerle und er hoffe, dass es jetzt wieder ruhiger zugehe. Zu Feuerwehrmännern ernannte der Kommandant Kevin Fleck, Patrick Herzer, Stefan Kraft und Sebastian Schramm. Patrick Graw, Benjamin Ferl und Thomas Müller wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert und Marco Lukas erhielt seine Ernennungsurkunde zum Hauptfeuerwehrmann. Gerd Herzer wurde zum Oberlöschmeister befördert. Nach 30 Jahren Dienst in der Feuerwehr wurde Hauptfeuerwehrmann Udo Hertkorn verabschiedet.