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Horb a. N. Statt Windräder Ruhebänke im Wald

Von
Ruhe sanft, Windkraft: Dort, wo sich Windräder drehen sollten, ruhen jetzt Menschen inmitten der Natur aus. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Eberhard Wagner und Ingrid Letzgus

Horb-Rexingen. Statt Windkraftanlagen stehen nun Ruhebänke im Großen Hau in Rexingen. Und diese sind jenen gewidmet, die Hauptdarsteller waren im Kampf um den Erhalt des Rexinger Waldes.

Es waren die Rot- und Schwarzmilane, die Wespenbussarde und die Baumfalken, welche den Sieg davontrugen im ungleichen Kampf gegen die Stadt Horb und ihre Investoren, die unbedingt Windkrafträder im Großen Hau aufstellen wollten. Es war aber auch vor allem das Ehepaar Eckhardt und Waltraud Göttler, die in einem wahren Diadochenkampf die Fehde um die Natur aufnahmen und nimmermüde um den größten zusammenhängenden Wald Horbs rangen. Sie schafften es, mächtige Helfer um sich zu scharen wie etwa Volkmar Rieber vom NABU Horb oder den Förderverein Landschaftspflege Rexingen. Viele Spezialisten mussten angehört, deren Gutachten be- und ausgewertet werden, bis endlich klar war: Der Rexinger Wald um den Großen Hau gehört allen Bürgern und ist als Naherholungsgebiet absolut unersetzlich.

Insgesamt 69 Vogelarten wurden in dem Gebiet registriert, darunter auch viele sehr seltene Arten wie die Feldlerche oder auch die Waldohreule. Viele Landkreise in Württemberg sind schon froh, wenn sie überhaupt 30 unterschiedliche Arten in ihren Gebieten aufzählen dürfen.

So machten sich nun viele Bürger und Wegbegleiter der BI auf, um die gestifteten Ruhebänke in Augenschein zu nehmen und den Erhalt des Waldes zu feiern. Neben Ortsvorsteherin Birgit Sayer und einigen Räten waren auch Gerd Falkenstein vom Landwirtschaftsamt, Revierförster Peter Daiker und Vertreter der Weidegemeinschaft Rexingen wie Josef Mai vor Ort.

"So schlimm und bitter es manchmal war, der Kampf hat sich gelohnt", sagte Waltraud Göttler. Später fügte Eckhardt Göttler hinzu: "Keine Ahnung, wie viele Stunden, Tage und Wochen Einsatz von uns abverlangt wurden. Es war auf jeden Fall eine immens große Anstrengung." Dass der Große Hau zu den Bänken kommt, ist Konrad Göttler zu verdanken, der die Idee mit den Ruhebänken hatte. "Es wäre doch toll, wenn sich ältere Leute während ihrer Wanderung hin und wieder setzen könnten, um sich auszuruhen." Nun stehen die Rot- und Schwarzmilanbank ebenso wie die Baumfalkenbank und die Wespenbussardbank an besonders schönen Orten mit Blick in die schöne Natur.

Als würdigen Abschluss der gelungenen Initiative wartete dann mitten im Wald in der Nähe der Schwarzmilanbank ein "Gummiwagenbüfett" auf die hungrigen und durstigen Mitstreiter der Bürgerinitiative Waldjuwel. Ortsvorsteherin Sayer würdigte noch einmal die Arbeit und Unterstützung aller tatkräftigen Mitstreiter der vergangenen zwei Jahre und dankte ihnen ausdrücklich für die große Unterstützung.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29
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