Horb - Für viele ist er an Silvester unverzichtbar, der bunte Lichterzauber am Nachthimmel. Doch in Altstädten wie Horb ist das Feuerwehr mit besonderen Brandgefahr-Risiken verbunden. Die Stadtverwaltung gibt Tipps und warnt zugleich vor Gefahren, die besonders für Horb gelten.

Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II oder der Kategorie 2 – insbesondere Knallkörper, Kanonenschläge, Böller, Raketen, Knallfrösche – ist nur am 31. Dezember und am 1. Januar eines jeden Jahres zulässig. Aus Gründen des Lärmschutzes dürfen solche Feuerwerkskörper kraft Gesetz nicht in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Altersheimen abgebrannt werden. Dieses gesetzliche Verbot ist seit 2009 aus Gründen des Brandschutzes auf die unmittelbare Nähe von Fachwerkhäusern als besonders brandgefährdete Gebäude erweitert worden. Die Stadtverwaltung unterstreicht in ihrer Pressemitteilung: "Diese Verbote haben unmittelbare Rechtswirkung für jedermann und sind daher unbedingt zu beachten. Zuwiderhandlungen gegen diese Verbotsbestimmungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet werden kann."

In den vergangenen Jahren sei es im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Silvesterfeuerwerk wiederholt zu erheblichen Unfällen mit Körperverletzungen sowie Sach- und Brandschäden gekommen, die oft durch leichtsinnigen und unsachgemäßen Umgang verursacht worden seien, berichtet die Stadtverwaltung weiter. "Der Umgang mit Feuerwerkskörpern ist mit besonderen Gefahren verbunden, da diese explosionsgefährliche Stoffe enthalten. Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Sach- und Gesundheitsschädigungen ist daher beim Umgang mit Feuerwerkskörpern besondere Vorsicht und sorgfältige Beachtung der notwendigen Sicherheitsregeln geboten."