Horb a. N. Rock gegen Gewalt geht in zweite Runde

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Musikschuldirektor Christian Ott und Marmor-Werk-Queen Madeleine Wolf organisieren auch diesem Jahr das Festival gegen Gewalt. Foto: Morlok

Horb - Ganz gewaltig Dampf machen drei Bands am 9. April in der Mensa der ehemaligen Horber Kaserne.

Das Festival "Rock gegen Gewalt", das im vergangenen Jahr zum ersten Mal gestartet wurde, geht an diesem Abend in die zweite Runde. Gitarrist und Musikschuldirektor Christian Ott ließ seine Beziehungen spielen und konnte gleich drei Bands, die in der Szene mehr als bekannt sind, für den guten Zweck gewinnen.

Als Headliner des Abends werden die Horber-Vorzeige-Metaller von "Forensick" die Bühne stürmen. Die Band um Sänger Tobias Hübner in Horb noch groß vorzustellen ist so, als würde man derzeit Wasser in den Neckar tragen. "Forensick" steht für den klassischen Metal und ihr Stil ist geprägt von Iron Maiden, Metallica, aber auch von einigen der ganz großen Rockbands.

Organisator Ott verriet, dass die Jungs derzeit in einer intensiven Probenphase sind und dass ihre Fans deshalb hoffen können, dass sie beim April-Festival schon neues Material in der musikalischen Pipeline haben.

Ein echter Coup ist Ott auch mit der Verpflichtung der Band "Der Wahnsinn" gelungen. Als er kürzlich mit einigen Musikerkollegen in Hamburg spielte, lernte er Torben Meissner, aktueller Frontmann, Sänger und Gitarrist der Formation "Rantanplan" kennen. Meissner hat mit "Der Wahnsinn" eine zweite Band am Start und sagte spontan zu, nur fürs Benzingeld bei diesem besonderen Gig in Horb mitzumachen. "Der Wahnsinn", das sind zwei Mann – Bass und Schlagzeug – die mit gesellschaftskritischen deutschen Texten im Ska-Punk-Tempo den Laden aufmischen. "Die bieten eine durchdachte Show, da wird’s keine Sekunde langweilig", wusste Ott aus eigener Erfahrung.

Und Turborock mit einer ordentlichen Prise Assi-Punk dreschen die Mannen von "Kvinna" um Patrick "Patch" Djuga, früherer Gitarrist der Horber Kultpunker "Ashtray" über die Lautsprecher, eine weitere Ansage zum Billing.

Musikalisch kann man hier schon von Extraklasse sprechen, was das Team Madeleine Wolf (Jugendreferat der Stadt Horb) und Christian Ott von der Musikschule "Lautpegel" im Ehrenamt auf die Beine gestellt haben.

Aber nicht nur der Sound lädt zu einem friedlichen Abend für friedliche Leute ein, bei dem Krawallmacher lieber gleich zu Hause bleiben sollten, sondern auch die gesamte Infrastruktur des Festivals wurde nochmals überarbeitet. Was gut war, das ließ man einfach weiter bestehen, und selbst der "ganz nette Brandschutzmensch", wie Wolf Horbs Feuerwehrkommandanten Markus Megerle nannte, gab sein Okay für die sicherheitsrelevanten Dinge.

Eine Neuerung wird jedoch der Fahrdienst sein. Gegen kleines Geld holt der Fahrdienst Ketterer aus Rexingen die jungen Leute, die noch keinen Führerschein haben, zu Hause ab und liefert sie auch sicher dort wieder ab. Die Organisatoren raten deshalb, dass sich die Jugendlichen zu Fahrgemeinschaften zusammenfinden, um dadurch Geld zu sparen.

Eintritt kostet es auch dieses Mal nicht, doch wer möchte, kann eine kleine Spende beisteuern. Der Getränkeverkauf wird ebenfalls wieder ehrenamtlich über die Bühne gehen und der Gewinn sowie sämtliche Spenden gehen in diesem Jahr an die Kinderwerkstatt "Eigensinn". Ein Vertreter dieser Einrichtung wird am 9. April vor Ort sein und Grußworte sprechen sowie für Fragen zur Verfügung stehen.

Einlass ist für alle Jugendlichen ab 16 Jahre ab 20 Uhr. Um 21 Uhr startet dann die Party. Wer jünger ist und trotzdem mitfeiern möchte, sollte einfach einen Erziehungsberechtigten mitbringen. "Ein Mama-Zettel reicht jedoch nicht", die klare Ansage der Veranstalter.

Was jetzt noch gebraucht wird, das sind noch ein paar Sponsoren, die sich spontan für "Rock gegen Gewalt" engagieren möchten, sowie viele freiwillige Helfer, die in irgendeiner Form zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen möchten.

Wer mitmachen möchte kann sich entweder unter Info@lautpegel.de oder unter Jugendarbeit.horb@gmx.de oder sich auf Facebook unter rockgegengewalt.horb melden.

Weitere Informationen: Rock gegen Gewalt, 9. April 2016, ehemalige Mensa in der Hohenbergkaserne, Eintritt frei, Spenden sind willkommen, Einlass ab 20 Uhr, drei Bands

  
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Florian Ganswind

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