
Horb. An der Fachkonferenz "Verkehr 2020" in Reutlingen kam es zu einem Gespräch zwischen Horbs Oberbürgermeister Peter Rosenberger und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
Bei der Konferenz ging es auch um die Festlegung der grün-roten Landesregierung, neue Straßen weder bauen noch planen zu wollen. Dies wurde mit Ramsauer thematisiert. Auch Oberbürgermeister Peter Rosenberger nutzte die Fachkonferenz, um dem Bundesverkehrsminister die Problematik um die Horber Hochbrücke zu schildern und auf eine schnelle Realisierung zu drängen. Die Stadtverwatung teilt mit: "Im Gespräch mit Oberbürgermeister Rosenberger machte Ramsauer deutlich, dass ihm die Situation der Hochbrücke in Horb durchaus bekannt sei, und nahm gerne eine Mappe mit zusammengestellten Informationen zur Hochbrücke aus den Händen des Oberbürgermeisters entgegen."
Im anschließenden halbstündigen Referat zur Infrastruktur in Deutschland erklärte der Bundesverkehrsminister: "Wir können die Kommunen schlichtweg nicht hängen lassen." Er verwies nochmals auf die zu Beginn der Konferenz überreichte Mappe aus dem Raum Horb.
Die Stadtverwaltung will auch weiterhin Gespräche mit Verantwortlichen auf allen Ebenen führen, um für die Brücke Werbung zu machen. Gestern fand dazu ein weiteres Gespräch in Stuttgart statt. Bürgermeister Jan Zeitler und Oberbürgermeister Rosenberger besuchten den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel.
Sowohl Rosenberger als auch Zeitler ist es wichtig, mit Vertretern aller Parteien das Gespräch zu suchen, da die Horber Hochbrücke in ihren Augen "zu wichtig ist, um in politischen Grabenkämpfen zerredet zu werden. Allerdings möchte dies auch niemand, wenn man den Aussagen der Parteien Glauben schenken mag", teilt das Stadtoberhaupt mit.