Horb-Nordstetten (jnb). Nordstetten realisiert ein "Spielparadies" für Kinder. Ortsvorsteherin Edith Barth sagte in der Ortschaftsratssitzung: "Es ist ein großes Weihnachtsgeschenk für die Kinder, wenn wir die drei Spielplätze herrichten."

Der Rat kann dank einer umsichtigen Finanzplanung 100 000 Euro (60 000 Euro Fremdmittel und 40 000 Euro Bauhofmittel) in die Hand nehmen und in die drei Spielplätze investieren.

Geplante Maßnahmen sollen im kommenden Jahr angegangen werden

Christoph Raetzer, bei der Stadtverwaltung zuständig für die Spielplätze, legte dazu Planungsskizzen und eine detaillierte Aufstellung der Kosten vor. Grundlage ist ein 2009 erstelltes Spielraumentwicklungskonzept. Der Hintergrund hat etwas mit der Gesundheitsvorsorge zu tun: Die Kinder sollen zu mehr Bewegung animiert werden.

In den Mittelpunkt des Interesses rücken die Spielplätze "Hohbus" im Bereich des Kindergartens Nordstetten bei der Grundschule, der Spielplatz Berthold-Auerbach-Straße und der Spielplatz Josef-Hetzel-Straße. In allen drei Spielplätzen gibt es noch Entwicklungsmöglichkeiten. Es gelte nicht nur, den jetzigen Betrag von 100 000 Euro einzusetzen und zu verplanen, sondern auch offen zu sein für zukünftige Visionen. Das veranschlagte Gesamtvolumen für alle vorgeschlagenen Maßnahmen und Erweiterungen beläuft sich auf 117 500 Euro. Es sei eine Maximalvariante, so Raetzer, deren Umfang noch modifiziert werden könne, aber es soll Gesamtziel bleiben.

Im kommenden Jahr sollen die geplanten Maßnahmen angegangen werden. Für die Realisierung der Sanierung und Modernisierung der drei Spielplätze werden ein Gesamtarbeitsaufwand von sechs Wochen (zwei Wochen je Spielplatz) und der Einsatz von vier Arbeitern eingeplant.

Der Rat zeigte sich mit allen drei Planungen einverstanden und gab Christoph Raetzer für die Umsetzung freie Hand, wobei das Gremium jedoch laufend informiert werden möchte, dies auch vor Ort. Eine wichtige Vorgabe: Das Projekt muss im Kostenrahmen von 100 000 Euro bleiben. Edith Barth gab noch bekannt, dass ein Antrag an den Fördertopf gestellt wurde mit dem Ziel, eine 30-prozentige Bezuschussung zu erhalten.

Um noch ein günstiges Angebot an Land ziehen zu können, beschloss der Rat im Vorgriff die Anschaffung eines Klettergerüstes aus Edelstahl für 8500 Euro für den Spielplatz bei der Grundschule. Das bisherige Klettergerüst ist defekt und kann nicht mehr repariert werden. Raetzer legte dar, dass man in den Spielplätzen Bereiche für die verschiedenen Altersgruppen schaffen will. So sollen sich durchaus auch ältere Kinder dort austoben können.