
Von Joachim Frommherz.
Horb. Lang, lang ist es her: Vor gut vier Monaten endete das Neckarblühen in Horb. Spuren davon findet man auch heute noch. Nicht nur die Neckartreppe, die Wassererlebniswelt beim Festplatz oder die Platanen-Allee zeugen von der Großveranstaltung. Auch die Wegweiser sind geblieben – und leiten manchmal in die Irre.
Wer sich beispielsweise den Schilderbaum beim Flößerwasen ansieht, dem fallen unter anderem zwei nicht mehr ganz aktuelle Hinweise auf, die in die Leere deuten.
Bei der Stadt wird täglich mit den ersten Beschwerden gerechnet
Zum einen existiert das grüne Klassenzimmer nicht mehr. Und wer der Anzeige einer WC-Anlage in Richtung der Inselspitze folgt, wird dort bestimmt keine mehr vorfinden.
Bei der Stadt ist dieser Zustand bekannt. Laut Peter Klein vom Fachbereich Stadtentwicklung habe es bisher keinerlei Beschwerden deswegen gegeben: "Ich rechne aber täglich damit", gibt er zu.
Allerdings, habe es keinen Sinn, nur die alten und falschen Hinweisschilder einzelnen abzunehmen. Man müsse schauen, was man sonst noch ersetzen und welche Standorte der Pfosten verändert werden müssen. Man werde alles in einem Aufwasch erledigen. Hierfür gebe es bei der Stadt bereits ein fertiges Konzept. Bis zur Spaziergänger-Saison will man ein neues Wegweiser-System haben. Das bedeutet, dass im Laufe des März der Bauhof in Aktion treten wird.