Horb a. N. Mit einem Judo-Kniff eine Messerattacke parieren

Schwarzwälder-Bote, 20.07.2012 20:56 Uhr

Horb. Der Judo Club Horb war Gastgeber des zweiten Prüferlizenzlehrgangs des Württembergischen Judoverbandes.

Prüfungsreferent Andreas Morhardt konnte 17 Judoka aus dem Landesverband in der Stadionhalle begrüßen. Am Anfang der Fortbildung stand die Theorie auf dem Programm. Andreas Morhardt erläuterte hierzu die Verfahrens- und Prüfungsordnung des WJV.

Hierbei wurden unter anderem wichtige Inhalte wie die rechtzeitige Anmeldung einer Prüfung, das richtige Ausfüllen der Prüfungslisten sowie Prüfungsvoraussetzungen besprochen. Hintergrund ist die Tatsache, dass es immer noch Prüfer gibt, die Prüfungslisten fehlerhaft oder unvollständig ausfüllen oder sich in Bezug auf Fristen nicht an die Prüfungsordnung halten.

Anschließend mussten alle Teilnehmer in der Praxis zeigen, dass sie sich mit den in den Prüfungen wichtigen Techniken auskennen und auch beherrschen. Hierbei war das Thema Kata, das beim Grün-, Blau- und Braungurt verlangt wird, ein wichtiger Teil.

Vor allen Dingen legte Andreas Morhardt großen Wert darauf, das man einerseits die Techniken richtig beherrscht, aber andererseits auch in der Lage ist, die Kataanforderungen und die dazugehörigen Bewertungsgrundlagen für Kyugrade und Dangrade zu unterscheiden weiß.

Schlagangriffe können passiv oder aktivgeblockt werden

Ein weiterer großer Teil in der Praxis war die Thematik Judo-Selbstverteidigung. An einigen ausgewählten Beispielen konnten die Teilnehmer dann selbst erfahren, wie "Judo-SV" funktioniert. Andreas Morhardt erläuterte, wie man aktiv oder passiv Schlagangriffe blocken kann, wie man richtig Schlagtechniken ausführt und man sich beispielsweise gegen Messerangriffe wehren kann.

 
 
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