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Horb a. N. Kommt größter Landestreff aller Elektro-Autofahrer?

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Jérome Brunelle (links), jetzt stolzer Besitzer eines Tesla-E-Autos, will zum Stadtfest im September eines der größten Landestreffs für Elektro-Auto-Fahrer organisieren. Oberbürgermeister Peter Rosenberger findet, dass die Idee gut zu Horb und seinem Klimaschutz-Konzept passt. Foto: Hopp Foto: Schwarzwälder-Bote

Horb - Kann dieses neue Treffen Horb endlich unter Strom setzen? Zum Stadtfest könnte die Große Kreisstadt eines der größten Landestreffs aller Elektro-Autofahrer werden. Schauplatz soll die Neckarwiese sein.

OB Peter Rosenberger: "Wir würden uns freuen, wenn 100 Autos zum Treff kommen würden."

Das erste E-Auto-Treffen in Horb. Die Idee kam Jérome Brunelle durch das US-Car Treffen, das Lilo Fradella zum Stadtfest etabliert hatte. Zur dritten Auflage im letzten Jahr kamen über 150 dicke Flitzer.

Rosenberger: "Das war der Impuls für Brunelle, auch ein Elektroauto-Treffen in Horb zu machen. Wir als Stadt haben uns gesagt, wenn ihr es schafft, eine ähnliche Anzahl von E-Fahrzeugen auf das Stadtfest zu bringen, bieten wir dazu die Bühne."

Die Stadtwerke werden gemeinsam mit Electrify-BW – einem Verein zur Förderung der Elektromobilität –­ einen Ladepark auf der Turnierwiese aufbauen.

Brunelle – inzwischen stolzer Besitzer eines Tesla –­ sagt: "Es gibt viele Skeptiker. Also haben wir uns gesagt: Wenn die Menschen nicht zu den Autos gehen, dann bringen wir die Autos zu den Leuten. Ich glaube, das ist dann auch eine gute Werbung für die Stadt."

Auf der Turnierwiese soll es auch eine Bühne geben. Aber im Mittelpunkt sollen die Elektroautos stehen. Brunelle: "Wir wollen den Gästen des Stadtfestes die Möglichkeit geben, Besitzer eines Elektroautos selbst zu fragen, wie das funktioniert. Dass sie mal mitfahren können und auf alle Fragen, die sie haben, direkte Antworten von den E-Auto-Fahrern bekommen."

Das begrüßt auch OB Rosenberger: "Wir als Stadt haben uns das Ziel der klimaneutralen Kommune auf die Fahnen geschrieben. Dazu gehört natürlich auch die Elektromobilität. Wie wir aus unserer Erfahrung mit dem E-Auto im Rahmen des Car-Sharings wissen, gibt es viele Vorbehalte gegenüber dem Elektroauto: ›Wie weit kann ich fahren?‹ ›Wie gut heizt es?‹ Da hilft auch kein Prospekt, sondern vor allem die Erfahrung von E-Auto-Fahrern. Sobald die Autos wirklich bezahlbar sind, wird es die Verbreitung beschleunigen."

Brunelle geht davon aus, dass die Elektromobilität spätestens in zwei bis drei Jahren so weit sein wird: "Die großen deutschen Hersteller haben angekündigt, dass sie dann eine flächendeckende Lade-Infrastruktur in Europa geschaffen haben. Weil die E-Autos auch autonomes Fahren bedeuten, wird es in ein paar Jahren so weit sein, dass man zur Fahrt von Ahldorf ins Kaufland keinen Bus mehr braucht, sondern das Elektroauto vorfährt. In sofern ist es gut, dass die Stadt Horb das Thema frühzeitig aufgreift."

Das betont auch OB Rosenberger: "Durch die Stadtteilkonferenzen wurde uns das Thema ÖPNV mit auf den Weg gegeben. Dazu werden wir Konzepte entwickeln – für eine bessere Mobilität. Sei es elektrisch oder nicht-elektrisch."

Übrigens: Für Brunelle wird das große Stadtfest auf jeden Fall ein Auto-Fest. Der Tesla-Fahrer: "Am Samstag freue ich mich, mit den anderen E-Auto-Fahrern und den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag werde ich dann über die US-Cars staunen. Ich liebe diese Oldtimer. Aber das ist eine Mobilität der Vergangenheit. Das Elektroauto ist die Zukunft."

Laut Brunelle haben das auch schon einige Horber erkannt. Der Tesla-Fahrer: "Der Renault-Händler in Bildechingen hat in diesem Jahr schon mehr Elektroautos verkauft als im letzten Jahr."

Und wie viele Elektroautos werden kommen? Jérome Brunelle: "Bisher habe ich – schon ohne Ankündigung des Treffens – zwischen zehn und 15 Zusagen." Beim Treffen von Electrify-BW in der Mäulesmühle – Standort der "Komede-Scheuer" von Albin Braig alias "Hannes und der Bürgermeister" – kommen bis zu 70 E-Autos. Sollte Horb die 100 schaffen, hätten wir vielleicht zum großen Stadtfest das größte Treffen der E-Autos im Land.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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