Horb a. N. Fasnet und Jugendarbeit lagen ihm am Herzen

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Eddy Neumann Archiv-Foto: Tischbein Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marion Tischbein

Horb-Mühringen. Nach kurzer schwerer Krankheit starb am vergangenen Samstag Eddy Neumann. Er war Gründungsmitglied der Eyachtaler Sumpfgeister. Eddy Neumann wurde am 31. Januar 1945 in Stuttgart-Stammheim als drittes von vier Kindern geboren.

Mit zwei Schwestern und einem Bruder wuchs er in Stuttgart-Weil im Dorf auf. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung als Maler und Lackierer. 1968 sattelte er um und erlernte den Beruf des Bauflaschners.

Eddy Neumann arbeitete im Messebau und als Heizungsinstallateur, bis er 2005 mit 60 Jahren in Rente ging. Neumann war zweimal verheiratet und hat drei Kinder. Seit 27 Jahren lebte er glücklich mit Karin Zinser zusammen. Nach Mühringen kam er 1986 eher zufällig.

1994 gehörten Neumann und seine Lebensgefährtin Karin Zinser zu den Gründungsmitgliedern der Eyachtaler Sumpfgeister. Von 1997 bis zur Hauptversammlung 2015 war er mit einer Unterbrechung von vier Jahren 1. Vorsitzender des Vereins. Er hat den Verein geprägt und maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Sumpfgeister in der Fasnetsszene und im Mühringer Vereinsleben etabliert haben.

Im Jahr 2000 konnte das Zunftheim im alten Rathaus bezogen werden. Was Eddy Neumann und Karin Zinser sehr am Herzen lag, war, etwas für die Jugendlichen im Dorf zu tun. Sie erwarben die Qualifikation zum Jugendleiter. Für fünf Jahre war das Zunftheim dann zweimal pro Woche Treffpunkt für die Jugendlichen. Hier hatten sie auch bei Problemen eine Anlaufstelle. Als die Jugendlichen dann älter wurden, verlief das Ganze dann allerdings im Sande.

Für seine Leistung für den Verein und sein ehrenamtliches Engagement wurde Eddy Neumann 2015 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Beisetzung findet am Samstag, 30. Januar, statt.

  
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