
Von Marion Tischbein
Horb-Nordstetten. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Horb wurde jetzt das erste Projekt, das mit Bürgerbeteiligung sehr schnell verwirklicht werden konnte, vorgestellt. Auf dem Dach der Berthold-Auerbach-Grundschule und dem Dach des ehemaligen Kindergartens wurde eine Fotovoltaikanlage mit einer Fläche von 450 Quadratmetern und einer Leistung von 55 KWP errichtet.
Bürgermeister Jan Zeitler war stolz, diese erste Bürgersolaranlage vorstellen zu können. Bemerkenswert, sagte er, sei hier das Zusammenspiel gewesen. Fünf Privatpersonen Renate und Ernst Rapp, Kurt Singer, Gerhard Struck, Rainer Busch und Dieter Rominger-Seyrich nahmen insgesamt 115 000 Euro in die Hand, um dieses Projekt zu verwirklichen.
Die Firma Faßnacht aus Nordstetten übernahm die Planung und Installation. Die Anlage bringt einen Jahresertrag von mindestens 52 500KW/h, was dem Jahresbedarf von 15 Einfamilienhäusern entspricht.
Die Stadt Horb stellte die Fläche zur Verfügung. Damit wurde wieder ein weiterer Schritt hin zur klimaneutralen Stadt getan, ein Ziel, das in Horb bis 2050 erreicht werden soll. "Wir können es schaffen", sagte Zeitler. Die Stadt Horb habe noch viele Flächen auf öffentlichen Gebäuden, die eventuell genutzt werden könnten und er versicherte: "Bei diesem Projekt gibt es nur Gewinner."