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Hofstetten Wetter bringt Plan durcheinander

Schwarzwälder-Bote, vom 23.01.2012 20:03 Uhr
Starke Windböen und Nieselregen erschwerten das Stellen des Hexenbesens in Hofstetten. 
Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote
Starke Windböen und Nieselregen erschwerten das Stellen des Hexenbesens in Hofstetten. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote

Hofstetten (stö). Petrus hat den Hofstetter Narren bei der ersten gemeinsamen Fastnachtseröffnung am Samstag einen kräftigen Strich durch die Rechnung gemacht. Starke Windböen und Nieselregen waren nicht sonderlich einladend, und so fanden nur weniger Zuschauer den Weg ins Dorf.

Eigentlich war das Konzept zur ersten gemeinsamen Fasenteröffnung richtig gut. Die Narrenzunft und die Alt-Steig-Hexen schmückten am Nachmittag den Narrenbaum und Hexenbesen, die Feuerwehr sollte den Baum, die Ringer den Besen stellen, und die Guggenmusik ihren ersten großen Auftritt der Saison haben.

Aber schon der geplante Fackelumzug vom Feuerwehrhaus zur Gemeindehalle musste vom Wohnhaus der Lebenshilfe aus gestartet werden. "Für das Pferdegespann, das den Hexenbesen transportierte, war der Weg von der Lebenshilfe aus wesentlich besser geeignet", erklärte Narrenvorstand Hans-Peter Singler die Verlegung. Auch habe sich die einsetzende Dunkelheit mit Fackelschein und Guggenmusik für die Pferde als Stressfaktor erwiesen. So musste der Abstand vergrößert und auf einen Teil des Simsegräbsler-Repertoires verzichtet werden.

Nach dem Eintreffen des Umzugs lief auf dem neuen Parkplatz aber alles reibungslos. Begleitet von den Alt-Steig-Hexen, lud eine Abordnung der Ringer den zehn Meter langen Hexenbesen vom Wagen und stellte ihn unter mehrmaligem "Hauruck!" in das vorbereitete Erdloch. Die Simsegräbsler spielten dazu fetzige Stücke, und am Ende ertönte ein dreifaches "Alt-Steig-Hexe".

Der 15 Meter lange Narrenbaum der Zunft erwies sich als wesentlich schwieriger zu stellen. Die Feuerwehrleute befestigten Halteseile und Sicherheitsstangen, legten Stützhölzer bereit und holten sich die Ringer zur Hilfe. "Wenn in den großen Narrenbaum der Wind hineinfegt besteht die Gefahr, dass er umfällt oder abbricht", so Singler zu den umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen. Auch hier spielten die Guggenmusiker so lange, bis der gezierte Baum schließlich stand. "Kette – rassle", "Simse-gräbsler" und "D´Schatz – isch furt" ertönten, bevor die gelungene Eröffnung der Fasent im Narrenkeller, dem Bauwägele und dem Hexenzelt gefeiert wurde.

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