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Hofstetten Schwierige Arbeiten am Hochbehälter

Schwarzwälder-Bote, vom 03.02.2012 21:00 Uhr
Bürgermeister Henry Heller besichtigte den Hochbehälter mit den Gemeinderäten Josef Allgaier (CDU) und Elisabeth Kornmaier (Freie Wähler), Wassermeister Alexander Krämer, Geschäftsführer Joachim Rapp und Gemeindekämmerer Markus Neumaier 
Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote
Bürgermeister Henry Heller besichtigte den Hochbehälter mit den Gemeinderäten Josef Allgaier (CDU) und Elisabeth Kornmaier (Freie Wähler), Wassermeister Alexander Krämer, Geschäftsführer Joachim Rapp und Gemeindekämmerer Markus Neumaier Foto: Störr Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Christine Störr Hofstetten. Die Arbeiten am Hofstetter Wasserreservoir sind abgeschlossen, einzig der Objektschutz fehlt noch. Bei einer kleinen Begehung ist das Ergebnis am Donnerstagnachmittag präsentiert worden."Die minimale Verunreinigung des Trinkwassers im vergangenen Jahr war zwar nicht willkommen, aber doch der Anlass für die umfangreiche Sanierung", erklärte Bürgermeister Henry Heller (CDU). Mit Joachim Rapp habe man hohe fachliche Kompetenz für die Umsetzung gewonnen, die eine kleine Gemeinde nicht vorhalten könne. Rapp ist Geschäftsführer des Zweckverbandes Schwarzwaldwasser (Kleine Kinzig) und Berater der Kommune. Die veranschlagten Kosten von 144 600 Euro erhöhten sich aufgrund zusätzlicher Arbeiten auf 151 500 Euro.

Als erste Maßnahme wurde eine Zufahrt zum Hochbehälter geschaffen, wo es vorher nur einen schmalen Fußweg gegeben hatte. Die Decke des Gebäudes wurde von außen abgedichtet, um eine Verunreinigung auszuschließen. Im Inneren des Wasserreservoirs hat sich auch einiges getan. Es gibt nun runderneuerte Becken mit Be- und Entlüftung, Edelstahlleitern, eine Glasfront als Abschluss, eine neue Hydraulik und Behälterstandsmessung, viel frische Farbe und neue Bodenfliesen im Treppenhaus mit Rohrkeller und Entsäuerungsraum.

"Die Entsäuerungsanlage ist das Einzige, was nicht erneuert wurde", so Henry Heller. "Die Arbeiten waren sehr schwierig, weil wir bei laufendem Betrieb sanieren mussten", erläuterte Joachim Rapp. Damit die Brandreserve jederzeit gesichert war, konnten nicht beide Becken gleichzeitig saniert werden. Somit musste immer eine Wasserkammer staubdicht abgeschlossen sein, was vom Gesundheitsamt auch in unregelmäßigen Abständen überprüft worden sei. Während des Baus seien unvorhergesehene Arbeiten angefallen, die in enger Absprache mit dem Gemeinderat durchgeführt wurden und am Ende die Baukosten höher ausfielen ließen.

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