Höfen Mindestabstand: 1000 Meter
Schwarzwälder-Bote, 24.06.2012 22:02 UhrHöfen (rz). "Ich fordere mit meiner Unterschrift einen Mindestabstand der Windkraftanlagen auf dem Hengstberg von tausend Metern zum Höfener Wohngebiet." Das ist der Tenor einer von den Gemeinderätinnen Vera Kramer, Carmen Mattheis und Sandra Posteur initiierten Unterschriftenaktion, die in den vergangenen Wochen gelaufen ist und auch noch den kommenden Dienstagabend mit der Bürgerversammlung in der Gemeindehalle abdecken wird.
Dort hoffen die Initiatorinnen auf weitere Unterschriften – bisher sind es etwa 250 von Höfener Einwohnern, die gesammelt wurden.
Vera Kramer, Carmen Mattheis und Sandra Posteur sehen darin die Forderungen von mehr als 400 Einwohnern, weil in vielen Fällen nur eine einzige Unterschrift für die gesamte Familie geleistet wurde.
Die drei Gemeinderätinnen befürchten bei zu nahe am Siedlungsbereich etablierten Windkraftanlagen nachteilige Auswirkungen durch Lärm und Schlagschatten und damit auch eine bis zu 60-prozentige Wertminderung von bebauten Grundstücken und von Bauplätzen, von denen die Gemeinde Höfen im Wohngebiet "Neue Äcker" noch neun zu verkaufen hat.
Deshalb sind sie von Haus zu Haus gegangen und haben Unterschriften gesammelt. "Wir sind für Windkraftanlagen, aber nicht in so exponierter Lage wie auf dem Hengstberg", erklärt Vera Kramer und sieht im ungünstigsten Falle Höfen "eingerahmt" von eventuell möglichen Windkraftanlagen bei Langenbrand, auf dem Eiberg und auf dem Hengstberg. Wobei sie auch auf die beiden in Höfen schon existierenden beiden Wasserkraftwerke zur Gewinnung regenerativer Energie verweist.
Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich der Höfener Gemeinderat bei seiner Stellungnahme zum Teilflächennutzungsplan zur Windenergienutzung der Gemeinde Schömberg dahingehend geäußert, dass eine abschließende Beurteilung eines eventuellen Windkraftanlagen-Standortes Hengstberg wegen noch unzureichender Informationen und wegen des Fehlens eines Schall- und Naturschutzgutachtens noch nicht möglich ist (wir berichteten). Hingegen unterstützt der Höfener Gemeinderat einen Windkraftanlagen-Standort Langenbrand.




Windkraftanlagen
Da haben wir es es geht nicht um die Windräder sondern nur ums Geld kleiner Auszug aus dem Artikel( Die drei Gemeinderätinnen befürchten bei zu nahe am Siedlungsbereich etablierten Windkraftanlagen nachteilige Auswirkungen durch Lärm und Schlagschatten und damit auch eine bis zu 60-prozentige Wertminderung von bebauten Grundstücken und von Bauplätzen, von denen die Gemeinde Höfen im Wohngebiet 'Neue Äcker' noch neun zu verkaufen hat.). Wir brauchen aber eine saubere Lösung damit unsere Kinder auch noch eine saubere Umwelt haben . K.N