Hechingen (bu). In der Weihnachtsfeier im Hechinger Seniorenwohnheim Graf Eitel Friedrich sind am Freitag die stellvertretende Heimleiterin Sieglinde Mühlbacher und Verwalter Walter Stocker verabschiedet worden..

Pfarrer Benedikt Ritzler, Mitglied der Stiftungskommission, überreichte Sieglinde Mühlbacher Blumen. Sie geht zu Beginn des nächsten Jahres in Rente, will im Wohnheim aber stundenweise weiter arbeiten. Die gelernte Kinderkrankenschwester ist seit 15 Jahren im "Eitel Friedrich" eingesetzt als Krankenschwester in der Altenpflege. Sie helfe bei den Gottesdiensten, organisiere Feste und Feiern im Haus und unterstütze die Heimleitung in starkem Maße, lobte Pfarrer Ritzler.

Ebenfalls verabschiedet wurde Verwalter Walter Stocker, der vor neun Jahren sein Amt angetreten hat. Er habe die finanzielle Schieflage des Hauses beseitigt, erinnerte Pfarrer Ritzler. In seiner Zeit seien mehrere Bauprojekte erledigt worden. Stocker sei auch maßgeblich am neuen Betriebskonzept beteiligt gewesen, das die Zuständigkeiten neu geordnet habe. Stocker übergebe "ein wohl bestelltes Haus", sagte Ritzler und überreichte ein Geschenk.

Nachfolger Stockers ist Bernd Klumpp. Der 46-jährige diplomierte Forstingenieur wohnt in Stetten. Er kenne sich in Bauaufgaben gut aus, stellte Pfarrer Ritzler den neuen Verwalter vor. Klumpp kündigte an, die Sanierung des Hauses werde weiter gehen. Unannehmlichkeiten während der Bauzeiten sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden, versprach er.

Lothar Vees, Geschäftsführer des Caritasverbands, sprach von den "engagierten Mitarbeitern" im Eitel-Friedrich-Heim, die "unschlagbar in Hechingen" seien, "was die Überstunden angeht". Betreutes Wohnen mit 24-Stunden-Betreuung sei einmalig in Baden-Württemberg, betonte Vees und überreichte Sieglinde Mühlbacher ein Buch. Verabschiedet wurde die stellvertretende Heimleiterin auch von den Mitarbeiterinnen.

Der evangelische Pfarrer Herbert Würth sprach von der Gefahr, die Adventszeit zu verlieren. Vor lauter Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern bleibe "keine Zeit für das Lob Gottes". Musikalisch gestaltete die Gnadenthaler Hausmusik die Feier mit Liedern auf Zither und Hackbrett. Mit einer Geschichte von Gemma Benitende schloss der offizielle Teil der Veranstaltung.