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Hechingen Letztes Weihnachtsfest in der Hechinger Klinik

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Um Vertrauen für die Zeit nach der Schließung der Hechinger Klinik bat Chefarzt Gerhard Treiber im Rahmen der letzten Weihnachtsfeier in diesem Krankenhaus. Foto: Maute Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Andrea Maute

Hechingen. Wehmut war am Dienstag im Zollernalb-Klinikum in Hechingen zu spüren. Dort fand die letzte Patientenfeier vor der Schließung des Krankenhauses statt.

Noch einmal kamen Patienten, Mitarbeiter und Gäste im Flur des ersten Stockwerks zusammen, um im hektischen Klinikalltag gemeinsam inne zu halten und sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Für die Kranken, die ihre Zimmer nicht verlassen konnten, wurde die Feierstunde, an der auch Chefarzt Gerhard Treiber und der Geschäftsführer des Zollernalb-Klinikums, Josef Weiss, teilnahmen, über Lautsprecher übertragen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von einem Klarinettenensemble der Jugendmusikschule. "Dies ist eine besondere Weihnachtsfeier, ist es doch aller Voraussicht nach die letzte im Hechinger Krankenhaus", betonte der evangelische Seelsorger Frank Steiner in seiner Begrüßung. In die weihnachtliche Vorfreude mische sich deshalb Wehmut und Abschiedsschmerz. Die Klinik sei über vier Jahrzehnte ein fester Bestandteil von Hechingen gewesen.

"Ganz ungetrübt war die Weihnachtsfreude jedoch nie", schlug Steiner dann einen Bogen zur Weihnachtsgeschichte. Auch das Leben des neugeborenen Gottessohns sei von Anfang an bedroht gewesen. Angst und Freude würden bis heute oft nahe beieinander liegen, erklärte der Pfarrer. Er erinnerte an die vielen Klinikmitarbeiter, die froh darüber sind, bald wieder an ihre ursprünglichen Arbeitsplätze nach Balingen zurückkehren zu können. Dass das Leben nie gradlinig verlaufe, verdeutlichte der katholische Seelsorger Thomas Koban am Bild eines Labyrinths. Um anzukommen sei es oft wichtig, etwas loslassen zu können und sich neu zu orientieren.

Diesen neuen Weg gemeinsam zu gehen, dazu rief in seinem Grußwort auch Chefarzt Gerhard Treiber auf. "Es muss sich alles ändern, damit es so bleibt, wie es ist", zitierte er einen italienischen Schriftsteller. Er wies auf den Mythos des "Phönix aus der Asche" hin. Dort sei das Ende eben auch die Voraussetzung für den Neubeginn.

Die vertraute Welt in Hechingen und Balingen wandle sich. Ansporn und Wille der Mitarbeiter sei es, das gute menschliche Miteinander am neuen Standort fortzusetzen und Verbesserungen für die Patienten zu erreichen. Als Beispiel nannte er die neuen, schönen Patientenzimmer im Balinger Klinikneubau und die besseren Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen, die den Patienten bessere und schnellere Heilungschancen böten. "Wir fiebern diesem Neuanfang entgegen", betonte der Chefarzt und bat die Anwesenden um ihr Vertrauen.

 
 

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Klaus Stopper

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