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Hechingen Leise Saiten-Töne wehen durch die Villa Eugenia

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Lies das leise Instrument zum Auftakt der Clavichord-Tage in der Villa Eugenia kunstvoll erklingen: Alfred Gross aus Reutlingen. Foto: Janson Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Lennart Janson

Hechingen. Mit Clavichord und Cembalo eröffnete Alfred Gross am Donnerstagabend die 41. Clavichord-Tage der "Deutschen Clavichord Societät" in der Villa Eugenia.

Gestern gaben er und Miklós Spányi weitere Konzerte. Jedes Jahr organisiert die Societät zwei Konzertwochenenden und möchte dabei immer andere Orte in Deutschland besuchen. Alfred Gross, Mitbegründer und ehemaliger Präsident der Gesellschaft, bringt das Clavichord in Zusammenarbeit mit Christoph Schanze vom Kulturverein Hechingen für ein Wochenende in die Villa Eugenia.

"Es ist ein Geschenk", berichtet Christoph Schanze erfreut. "Wir stellen nur den Raum zur Verfügung und bekommen dafür fünf Konzerte geschenkt, die Societät organisiert alles selbst."

Der Raum spielt allerdings eine große Rolle. Das Clavichord ist, anders als ein Klavier, nie ein Konzertinstrument gewesen. Schon in der Renaissance spielte man auf dem vergleichsweise leisen Übungsinstrument nur für kleine Gruppen.

"Am schönsten ist es, wenn man das Clavichord für höchstens fünf Personen spielt", erzählt Alfred Gross. "Carl Philipp Emanuel Bach, seinerzeit der berühmteste Clavichordkünstler, lud nur wenige Gäste in sein Haus ein, um auf dem Instrument vorzuspielen." Es sei ein Instrument für intime Konzerte im kleinen Kreis. Ab etwa 30 Zuhörern werde es zu unruhig, um die leisen Klänge genießen zu können, erklärt Alfred Gross.

Die Societät widmet sich neben den Clavichord-Tagen auch anderen interessanten Projekten. Wie Alfred Gross erklärt, wird gerade ein Online-Bewerbungsverfahren entwickelt, das Studenten alter Tasteninstrumente Zugang zu den antiken Instrumenten ermöglichen soll, die sich in Händen der Societät befinden.

Heute, Samstag, und am Sonntag, 18. Oktober, werden die 41. Clavichord-Tage fortgesetzt.

Heute Vortrag mit Musikbeispielen

u Das weitere Programm: Heute, Samstag, von 11 bis etwa 12.30 Uhr: Exkursion zur Klosterkirche St. Luzen mit Orgelvorführung und kleinem Konzert (Eintritt frei); 14 Uhr: Vortrag mit Musikbeispielen von Diez Eichler, Thema: "Ut-Re-Mi-Fa-Sol-La – tota musica, oder todte Musica?" (Eintritt frei); 18 Uhr: Konzert mit Miklós Spányi (Karten vor Ort); Sonntag, 18. Oktober, 11 Uhr: Abschlusskonzert mit Thomas Leininger (Karten vor Ort).

 
 

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Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21
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