Hechingen Ellen Schneider debattiert sich mit Sachkenntnis ins Finale

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Ellen Schneider (links) zog ins Finale ein. Auch die Achtklässerinnen Ladina Müller, Jasmin Burkhardt und Laura Ebisch schlugen sich achtbar. Foto: Köhler Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Kornelia Köhler

Hechingen/Mössingen. Ellen Schneider vom Hechinger Gymnasium hat sich in Mössingen beim Schulwettbewerb "Jugend debattiert" für das Finale qualifiziert. In zwei Runden überzeugte die Elftklässlerin dank ihrer Argumentationen für Wahllokale in Supermärkten.

Auch die drei Achtklässlerinnen Ladina Müller (8a), Jasmin Burkhardt und Laura Ebisch (beide 8b) traten beim Regionalwettbewerb für die Mittelstufe an und qualifizierten sich für die nächste Ebene.

Aus acht verschiedenen Schulen des Kreises traten Schüler zum Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" an.

Die Hechinger Schülerinnen der achten Klasse debattierten mit 13 weiteren Schülern aus der Region über zwei unterschiedliche Themen. Zunächst ging es um die Frage, ob Eltern gesetzlich verpflichtet werden sollen, die Computernutzungszeit ihrer Kinder zu beschränken.

Die drei Hechinger Mädchen mussten sich hierbei für diese Maßnahme aussprechen. Es stellt es sich heraus, dass es nicht einfach war, die Maßnahme genau zu konkretisieren. Denn es ergab sich vor allem die Frage nach der Überprüfbarkeit einer gesetzlichen Vorgabe.

Die zweite Streitfrage beschäftigte sich mit dem Mindestgewicht für Models. Bei dieser Frage mussten die Schülerinnen aus Hechingen sich gegen ein solches Mindestgewicht aussprechen.

Die drei Mädchen waren genau informiert über den sogenannten Body-Mass-Index (BMI), der das Gewicht von Menschen in Relation zur Körpergröße setzt sowie die Folgen von Magersucht. Sie lieferten sie sich einen verbalen Schlagabtausch gegen fast ausschließlich Neuntklässler. Schlussendlich reichte es aber nicht zum Einzug ins Finale.

Bei den Oberstufen-Debatten merkte man, dass viele Schüler schon mehrfach am Wettbewerb teilgenommen hatten. Auch Ellen Schneider, Schülerin des Hechinger Gymnasiums, war bereits vor zwei Jahren dabei.

Zunächst galt es die Frage zu klären, ob "unsere" Gemeinden die nächtliche Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Gebäuden beschränken sollen. Nach dieser Debatte war Ellen Schneider mit sich selber unzufrieden, da sie während der Debatte vom Thema abgekommen war. Umso mehr wollte sie in der zweiten Debatte ihr Argumentationsgeschick zeigen. Hier ging es um die Frage: "Soll bei Kommunal- und Landtagswahlen die Stimmabgabe auch in Einkaufszentren und Supermärkten ermöglicht werden?"

Ellen Schneider hatte die Pro-Seite zu vertreten. Mit guten Argumenten zeigte sie auf, dass die Einführung von Wahllokalen in Supermärkten oder Einkaufszentren zu einer deutlichen Erhöhung der Wahlbeteiligung führen könnte. Hierbei wurde ihr gute Sachkenntnis bescheinigt. Schließlich errang sie einen geteilten zweiten Platz und erreichte so die Schlussrunde.

Im Finale am Dienstag, 16. Februar, hat Ellen Schneider sogar ein Heimspiel. Ab 19 Uhr debattieren die Finalisten in der in der Aula des Gymnasiums Hechingen, ob an der Schule regionale Dialekte unterrichtet werden sollen.

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