Von Helmut Selter Hausach. In der Sitzung des Abwasserzweckverbands Hausach-Hornberg wurde am Montag der Bilanzsumme von 10,79 Millionen Euro in Einnahmen und Ausgaben einstimmig zugestimmt. Die Schulden konnten um 107 322 Euro vermindert werden. Der Schuldenstand für alle beteiligten Gemeinden lag Ende 2011 bei 1,2 Millionen Euro. Zur Optimierung der Kläranlage wurden 54 600 Euro investiert. Die Entwicklung im Jahr 2012 verlief positiv. Die eingeplanten Zahlen werden für die laufenden Kosten ausreichen. Für Kanalsanierungsarbeiten wird ein Betrag von 100 000 Euro auf das Jahr 2013 übertragen. Im Jahr 2012 sind zur Verbesserung der technischen Anlagen 80 500 Euro eingeplant. Für das Jahr 2013 sind 2,01 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben vorgesehen.

Die Personalausgaben stiegen bedingt durch die Freistellungsphase des Kanalaufsehers Alfred Moosmann auf 263 500 Euro. Für den neuen Kanalaufseher sind ab Mai 2013 Personalkosten eingeplant. Wie in der Verbandsversammlung beschlossen, sind in den kommenden Jahren im Klärwerksbereich Betonsanierungsarbeiten in Höhe von 1,5 Millionen eingeplant, deren Realisierung auf mehrere Jahr vorgesehen ist.

Begonnen wird im Jahr 2013 mit Arbeiten am Sandfang, für die Mittel in Höhe von 193 000 Euro eingestellt sind. Für die Unterhaltung der Maschinenanlage sind 65 000 Euro eingestellt. Der Stromeinkauf wurde mit 78 000 Euro veranschlagt. Durch das neue Blockheizkraftwerk können voraussichtlich 22 000 Euro durch Einspeisung in das Versorgungsnetz vergütet werden.

Die Gesamtumlagen liegen bei 1,26 Millionen Euro, von denen 118 245 Euro auf Gutach, 278 890 auf Hausach, 221 021 auf Hornberg, 305 206 auf Wolfach, 124 610 auf Oberwolfach und 178 829 Euro auf Bad Rippoldsaus-Schapbach entfallen.

Der Schuldenstand verringert sich um rund 109 000 auf 979 081 Euro. Die Zahlen sind mit den einzelnen Gemeinden abgestimmt, denn diese müssen sie in ihren Haushalt einstellen. Die anstehenden Betonsanierungsmaßnahmen führen in den kommenden Jahren zu einer höheren Betriebskostenumlage.

Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft ist der Abbau des Fremdwasseranteils. Dem Haushalt wurde in der Sitzung am Montag einstimmig zugestimmt. Durch die vorgesehenen Maßnahmen kann die Verbandskläranlage weiterhin auf einem technisch guten Stand gehalten werden. In der Diskussion wurde mitgeteilt, dass die Stelle des Kanalaufsehers zu Beginn des neuen Jahres ausgeschrieben wird. Die Verbandskanäle sind in einem guten Zustand. Diskutiert wurde auch die Klärschlammtrocknung. Derzeit wird eine eigene Lösung jedoch zurückgestellt, meinte Jochen Monitor von der betreuenden Firma SAG. Angesprochen wurde die Anbindung des Rendsbergs wie die Klinikschließung in Bad Rippoldsau. Ein Geländeteil im westlichen Bereich des Klärwerks wurde verpachtet. Abschließend dankte Bürgermeister Moser allen Mitarbeitern für die hervorragende Zusammenarbeit.