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Hausach "Kühler Kopf, warmes Herz"

Von
Foto: Störr

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Hausach - Seit 50 Jahren arbeitet Hausachs Bürgermeister Manfred Wöhrle im öffentlichen Dienst. Während einer Feierstunde wurde sein Schaffen im Kreis geladener Gäste entsprechend gewürdigt.

Musikalisch umrahmt von Musikschulleiterin Kathrin Krichel und Karin Pätzold, ihrer Vorgängerin im Amt, begrüßte Bürgermeisterstellvertreter Udo Prange. "Stolze, ja außergewöhnliche und seltene 50 Dienstjahre feiern zu dürfen bedeutet, Beständigkeit unter Beweis gestellt zu haben." Dies gelinge durch Professionalität, Spaß an der Arbeit und mit viel Engagement, wobei eine verständnisvolle Familie ebenfalls eine wichtige Rolle spiele. Ein Jubiläum sei nicht nur die Aneinanderreihung von Jahren, es sei neben dem Ausdruck von Lebens- und Berufserfahrung auch ein wichtiger Meilenstein. Die Kreisreform habe Manfred Wöhrle 1973 nach Hausach gebracht, er habe sich seither nicht nur ein großes Fachwissen angeeignet sondern auch ein Gespür für die Sorgen und Nöte der Hausacher entwickelt. Mit der Wahl zum Bürgermeister habe es 2001 eine Zäsur in der beruflichen Laufbahn gegeben, womit Udo Prange den Beruf augenzwinkernd beschrieb: "Der Bürgermeister ist Chef der Verwaltung, von dem man erwartet, dass er mit möglichst wenigen Mitarbeitern die Verwaltung auf Hochtouren hält, Tag und Nacht für alles und alle zuständig ist, auf die Menschen zugeht und möglichst viele Angelegenheiten zur Chefsache macht – und dies auch noch zur Zufriedenheit aller."

Die Hausacher würden ihn als geradlinigen Menschen mit ehrlichem Charakter, Kompetenz und Souveränität schätzen, der seine Bürgernähe bewahrt habe. Über Partei- und Gemeindegrenzen hinweg werde Manfred Wöhrle als geradliniger Kommunalpolitiker geschätzt, als Mann mit klaren Worten, aber auch als fairer Partner. Er verstehe es, die Mitarbeiter durch seinen Führungsstil und seine Sozialkompetenz zu motivieren, mit den Hausacher Vereinen zeige er sich eng verbunden. "Mit der heutigen Feier wollen wir uns für diese Tatkraft um die Stadt unter der Burg bedanken. Manfred Wöhrle hat eine klare Vorstellung davon, wie eine liebens- und lebenswerte, aber auch wirtschaftlich überlebensfähige Stadt auszusehen hat", endete Prange.

Als erster Landesbeamter zeichnete Nikolas Stoermer den Jubilar mit einer Urkunde und einem Tag Sonderurlaub aus. "Viele Berufseinsteiger können sich heute nicht mehr vorstellen, 50 Jahre im selben Betrieb zu arbeiten. Das ist eine herausragende berufliche Leistung", sagte er. In fünf Jahrzehnten habe Wöhrle 18 000 Tage für die gleiche Firma gearbeitet, das zeuge von offensichtlicher Freude am Beruf und stehe für Charakterstärke und Kontinuität. Auf das dabei gesammelte Wissen könne man auch in der heutigen Zeit nicht verzichten. Die beruflichen Erfolge habe Wöhrle stets als gemeinschaftliche Leistung des Verwaltungsteams, des Gemeinderats und der Bürger verstanden, im Kreistag sie er fleißiger Ratgeber und wichtiger Meinungsbildner in den Gremien. Für die Verwaltungsgemeinschaft Hausach-Gutach gratulierte Bürgermeisterstellvertreter Peter Wälde und blickte auf die Anfänge 1975 zurück. "Damals – aufgrund der Angst vor einer möglichen Eingemeindung Gutachs – heiß diskutiert ist in den vergangenen 40 Jahren sehr viel Gutes gewachsen." Personalratsvorsitzende Lydia Armbruster beschrieb den Führungsstil Wöhrles mit "viel persönlichem Engagement, Zielstrebigkeit, Ruhe und Gelassenheit." Eine gute Führungskraft zeichne sich durch einen kühlen Kopf, ein warmes Herz und aktive Hände aus, zitierte Armbruster.

Und Manfred Wöhrle selbst? Er zeigte sich "total überwältigt", weil er eigentlich keine große Feier haben wollte. Und dann nutzte er die Gelegenheit für ein großes "Dankeschön" in verschiedene Richtungen, denn er wisse sehr wohl, wem er die gemeinsam erreichten Ziele zu verdanken habe.

 
 

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Charlotte Reinhard

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