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Hausach "Die Zeit des Planens ist nun vorbei"

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Es ist geschafft: Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen die Arbeiten am Kinzigtalbad Foto: Reinhard

Hausach - Erst war es eine Idee, dann wurde daraus ein ambitioniertes Projekt, das mehrere Male auf der Kippe stand. Doch gestern war es soweit: Mit dem offiziellen Spatenstich beginnen nun die Bauarbeiten am Kinzigtalbad.

Hausachs Bürgermeister ließ die Geschichte des Projekts noch einmal Revue passieren und verglich das Bad mit einem Floß, das nun ins Wasser geschoben wird.

"In der Kinzig gibt es bekanntlich nicht viele Untiefen, aber einige Steine", sagte er. Auf dem Weg hin zum fertigen Wassergefährt seien einige Stämme verloren worden, führte Wöhrle weiter aus, und spielte damit auf die Gemeinden an, die sich gegen eine Beteiligung am interkommunalen Bad entschieden hatten. "Trotzdem haben wir ein fahrbares Floß geschaffen", verkündete er nicht ohne Stolz und bedankte sich im gleichen Atemzug bei Lauterbach und Zell, die mit ihrem finanziellen Auffangen von Wolfach, für den "nötigen Proviant" gesorgt hätten. Alle übrigen – den Vergleich konnte Wöhrle sich nicht verkneifen – würden nun eben am Rand der Kinzig stehen und dem Floß bloß zuwinken. Dennoch, so hoffte er, würden auch Gäste aus den nicht beteiligten Gemeinden den Weg ins Kinzigtalbad finden.

Da einige Zweckverbandsmitglieder noch Termine hatten, folgte dann schon der Spatenstich, für den auf dem Boden des Hallenbads Fliesen entfernt und Schaufeln bereit gelegt worden waren.

Das Hochwerfen der brach liegenden Fliesen erwies sich als staubige Angelegenheit, die Landrat Frank Scherer, zum Anlass nahm, um den Staub zu erwähnen, den das Kinzigtalbad im Lauf der Jahre aufgewirbelt hatte. Der Spatenstich sei ein "guter Tag fürs Kinzigtal, für die Ortenau und für die Tourismuswirtschaft", meinte er. "Die Zeit des Planens ist nun vorbei." Das Bad sei ein Leuchtturmprojekt, gerade in Hinblick auf die interkommunale Zusammenarbeit. "Im Alleingang hätte es niemals umgesetzt werden können."

Zur Freude Wöhrles überreichte Scherer ihm den offiziellen Bescheid über die bewilligte Förderung durch den Kreis in Höhe von 1,7 Millionen Euro.

Johannes Dreier vom Regierungspräsidium schloss sich in seinen Grußworten Scherer an. "Das RP hat sich voller Überzeugung für das Projekt eingesetzt und stellt 1,8 Millionen bereit", erinnerte Dreier.

Am Ende ließ auch Architekt Gunnar Lehmann die Arbeiten am Kinzigtalbad aus seiner Sicht Revue passieren. "Wir, die Bauherren und die Planer, haben es uns nicht leicht gemach", bekannte er. Er hoffe trotz der überhitzten Konjunktur im Baugewerbe auf viele Unternehmen, die sich bei der Auftragsvergabe dem Wettbewerb stellen.

INFO

Geschichte des interkommunalen Projekts bis heute

  > 2002: Überlegungen zur Sanierung und dem Ausbau des bestehenden Hallenbads vor.

   > 2006: Projekt- und Machbarkeitsstudie

   > 2008: Grobentwürfe

   > 2010 bis 2012: Konzeptstudie

  > 2014: Planung des Freibads wird mit 2,6 Millionen Euro freigegeben, Gründung des Zweckverbands, Hofstetten lehnt die Satzung des Zweckverbands ab, Haslach übernimmt Hofstettens Betriebskostendefizit

  > 2015: Der Zweckverband gibt Entwurfsplanung frei

  > 2016: Info über die Kostenerhöhung, der Zweckverband stimmt einem kostenreduzierten Entwurf zu, in dem auch Vorschläge einer BI eingearbeitet werden

  > 2017: Der Zweckverband gibt die neue, kostenreduzierte Entwurfsplanung frei

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