Von Arwen Möller Hausach. Der Gemeinderat befasst sich am Montag, 14. Januar, auch mit den Fragen und Anregungen, die infolge der Bürgerversammlung zum "Badepark Kinzigtal" bei der Stadt Hausach eingegangen sind. Kritik gibt es vor allem am Schwimmerbecken im Freibad. "Die Bahnen im Freibad sind zu kurz", "Rettet die 50-Meter-Bahnen" oder "Ich will Sprungtürme" – rund 51 Anregungen und Wünsche zum zukünftigen "Badepark Kinzigtal" sind von Hausachern, Haslachern, Wolfachern, Erwachsenen, Kindern und ganzen Schulklassen in die Liste neben der Auslegung der Planskizzen eingetragen worden. Die meisten Kritikpunkte betreffen den Freibadbereich des geplanten Ganzjahresbad. Die Wasserfläche dort soll über die Hälfte reduziert, die Schwimmerbahnen von 50 auf 25 Meter verkürzt und ihre Anzahl ebenfalls stark reduziert werden. Anregungen gab es auch im Hallenbadbereich in puncto behindertengerechte Duschen, Ein- und Ausstiege für die beiden Becken sowie einem Hubboden.

"Für unser Schwimmtraining ist vor allem das Innenbecken wichtig", weiß der Vorsitzende des TV Hausach Berthil Kluthe. Zwischen 50 und 100 der gut 1000 Mitglieder sind in der Schwimmabteilung des Vereins gemeldet, aus der schon zahlreiche Erfolgssportler hervorgegangen sind.

Rund fünf Mal pro Woche trainieren beim TV Hausach die jungen Schwimmer. Da die Wassertemperatur dafür bei 27, 28 Grad sein sollte, begrüßt die Abteilung generell das Ganzjahresbad. Weitere wichtige Punkte fürs Training des Hausacher Nachwuchses haben Kluthe, seine Frau Julia Kluthe-Lebek und die Abteilungsleiterin Birgit Scherer Anfang Dezember bei einem Gespräch Bürgermeister Manfred Wöhrle und Siegfried Preuß vom Badepark erklärt.

So muss das 25-Meter-Innenbecken exakte Wettkampfmaße und eine sichtbare Begrenzung des Beckenendes aufweisen. Um den Kindern erstmal Schwimmen beizubringen, wäre ein Hubboden im 25-Meter-Innenbecken nötig.

Ein Raum für die Geräte und das zusätzliche Zugseil-, Ergometer- und Krafttraining, wie ihn sich die Abteilung im aktuellen Bad eingerichtet hat, ist für die Trainingsarbeit ebenfalls wichtig. Und Kluthe findet: "Auch für den geplanten Wellnessbereich macht ein Trainingsraum Sinn."

Bei Erich Diemer aus Haslach, der sich mit vier Hornbergern einmal pro Woche in der Badepark-Sauna zum Schwitzen trifft, kommen die geplante Außensauna und das Tauchbecken gut an. Doch meint er auch: "Auf eine Bar dort kann ich verzichten."