
Haslach - Wer sich auf eine sportliche Herausforderung vorbereitet, sollte einen Trainingsplan aufstellen. Das empfiehlt zumindest Alexander Hoferer. "Man setzt sich ein Ziel und rollt das ganze von hinten auf", erklärt der Inhaber des Haslacher "Fitnessturms". Gemeinsam mit neun anderen Männern und Frauen vom "Team Fitnessturm" trainiert er zurzeit für den Start bei der Tour Transalp, die als härtestes Etappen-Radrennen Europas gilt (wir berichteten).
Getreu seiner Empfehlung hat er seinen Trainingsplan – vom Tourstart Ende Juni ausgehend – rückwärts ausgerichtet. Derzeit bereitet er sich in einem Monatszyklus vor. Das bedeutet: Drei Wochen lang wird mit steigender Belastung trainiert, eine Woche dient der Regeneration. "Die braucht der Körper, um sich an ein höheres Niveau anzupassen", erklärt Hoferer. Wichtig sei, in dieser ersten Phase moderat zu trainieren: nicht zu intensiv, mit gleichmäßiger Belastung.
Viele Ausdauersportler, die auf ein bestimmtes Ereignis trainierten, würden gleich volle Power geben, sagt Alexander Hoferer. Das sei aber eine falsche Vorstellung, macht der Fitnessturm-Chef deutlich. Er weiß aber um die Schwierigkeiten, "sich zurückzunehmen und vor sich hinzurollen".
In der ersten Trainingsphase komme es auch auf Vielseitigkeit an, betont Hoferer. "Laufen, Schwimmen, Rückengymnastik" nennt er als mögliche Aktivitäten neben dem Radfahren. Außerdem empfiehlt Alexander Hoferer, auf das Gewicht zu achten. Das bedeutet eine ausgewogener Ernährung, die an den Trainingszyklus angepasst ist. Mit Kohlenhydraten sollte dabei eher sparsam umgegangen werden. Stattdessen seien Gemüse, Salate, Fisch und andere eiweißhaltige Nahrungsmittel für den Speiseplan gefragt.