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Haslach i. K. Narrenzunft stellt Weichen für Fasent

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Die Narrenzunft-Vorstände Manuel Seitz und Klaus Müller (Erster und Zweiter von rechts) ehrten verdiente Mitglieder. Foto: Kleinberger

Da sich die Fasentseröffnung in der bisher üblichen Form nicht mehr rentiert, wollen die Haslacher Narren diese umstrukturieren. Bei der Martinisitzung in der "Kanone" regte sich außerdem Unmut über den Bustransfer zum Gengenbacher Narrentreffen.

Haslach. Nach der Begrüßung durch Vorstand Manuel Seitz folgte dessen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Er verdeutlichte, dass die Zunft außerhalb der Fasent viele Aktivitäten durchführt, so unter anderem ein Zeltlager im Sommer und ein Hüttenwochenende im Winter, verschiedene Ausflüge zur Kameradschaftspflege sowie einmal im Monat den Zunfthaushock. Letzterer werde in der Bevölkerung sehr gut angenommen, führte Seitz aus. Als nächstes steht das traditionelle Brädlibacken mit den Kindern und Jugendlichen der Zunft an, die Plätzchen werden dann wie gehabt auf dem Haslacher Weihnachtsmarkt verkauft. Für die Backaktion am 24. und 25. November freut sich Organisatorin Sarah Weis, die sich um die Jugendarbeit der Zunft kümmert, über Teigspenden.

Die vergangene Fasent bezeichneten Seitz, Büttel Tobias Rauber und Säckelmeisterin Susanne Trunz in ihren Berichten unisono als erfolgreich. Seitz berichtete von einer Neuerung beim Schnurren: Erstmals habe er einen detaillierten Zeitplan erstellt, an dem die neun Gruppen sich orientierten. Damit konnte die Veranstaltung "rekordverdächtig pünktlich" beendet werden. Erstmals war auch der "Waldsee" als Lokal beim Schnurren dabei, auch diese Neuerung wurde sehr gut angenommen. Die Narrentreffen in Markdorf und Triberg wurden besucht. Während die Zunft sich in Markdorf laut Rauber, der unterhaltsam eine detaillierte Chronik der vergangenen Fasent ablieferte, über Kaiserwetter freuen durfte, wurden die Teilnehmer in Triberg klatschnass. Rauber beschwerte sich zudem über den "Berglauf". Dass es in Triberg, wie er bemängelte, "keine ebene Straße" gebe, wurde jedoch direkt lautstark aus den Reihen der Zuhörer korrigiert.

Säckelmeisterin Trunz verbuchte insgesamt ein leichtes Minus in der Kasse. Gerade am Umsatz am Fasentssonntag zeige sich, dass der finanzielle Erfolg der närrischen Tage stark am Wetter hänge, sagte sie. Trunz bekam für ihren detaillierten Bericht sowie den umsichtigen Umgang mit den Finanzen der Narrenzunft viel Applaus. Nach gebührendem Lob durch die Kassenprüfer wurde sie einstimmig entlastet. Der Kredit der Zunft soll so schnell wie möglich getilgt werden: "Ich hoffe, dass ich das noch erleben darf. Als Säckelmeisterin, versteht sich", sagte sie.

Bei allem Erfolg in der vergangenen Fasent stehen aber auch Neuerungen an. Bei der Schuldisko habe die Zunft sich "etwas fehl am Platz gefühlt", sagte Seitz. Ob die Veranstaltung gestrichen wird, steht aber noch nicht fest. Fest steht dagegen bereits, dass die Fasentseröffnung umstrukturiert wird. Die Veranstaltung in der Stadthalle nach der traditionellen Narrotaufe rechnet sich nicht mehr. Nun soll statt der Livemusik ein DJ für Stimmung sorgen. Auch ist angedacht, ähnlich dem Närrischen Wochenmarkt Buden in der Stadthalle aufzustellen. Dafür wird der Närrische Wochenmarkt am Samstag länger dauern als in den vergangenen Jahren, die entsprechende Genehmigung liegt vor.

Dass es nach Weihnachten laut Seitz "stramm" auf die Fasent zugeht, zeigt sich am Termin der Eröffnung: Es ist bereits am Samstag, 13. Januar, soweit.

In der kommenden Saison wird die Zunft die Narrentreffen in Nordrach und Gengenbach besuchen. In Gengenbach gibt es zwei Abzeichen zu kaufen: eines für fünf Euro, eines für zwei. Im teureren sind der Gesamteintritt für Samstag (mit Sondereintritten für einige Bereiche) und Sonntag sowie eine Fahrt mit dem Pendelbus am Samstag, jedoch nur von Gengenbach zurück nach Haslach, enthalten. Das für zwei Euro beinhaltet lediglich den Eintritt zum Narrentreffen am Samstag ohne Sondereintritt oder Pendelbus und Sonntag. Besonders, dass der Pendelbus nur in eine Richtung fährt, sorgte für einige Wortmeldungen und Unverständnis. Abzeichen sind bei der Haslacher Zunft zu erwerben.

Zum Abschluss war es dann soweit: Unter den Klängen des Haslacher Narrenmarschs wurde das Motto der Fasent 2018 bekannt gegeben. Es lautet "So ein Affentheater, mer konns nit fasse, rund um die Welt un in Hasles Gasse". Einen Fasentsfahrplan drückte Seitz auch Bürgermeister Philipp Saar in die Hand: "Damit Sie auch wissen, was auf Sie zukommt. Wir sehen uns demnächst öfter", blickte er voraus.

INFO

Ehrungen

 > Kleiner Ranzenorden: Gabi Dorner, Stefan Dorner, Sarah Weis, Stefan Weber und Joachim Matt

 > Großer Ranzenorden: Jochen Burger, Swen Zuckschwerdt, Michael Unger, Horst Lupfer, Simone Giesler, Simone Volk und Simone Dirhold

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