Haslach - Ziert den Urenkopf bald ein "Heinz-Winkler-Turm"? Büttel Tobias Rauber jedenfalls sprach auf der Elfimess gestern im "Kraie" von einem "Phallussymbol" auf dem Haslacher Hausberg. Ein anderer stellte sogleich Mittel für das Projekt in Aussicht."Ich habe da an einen Stufensparplan gedacht", erklärte Sparkassenchef Mathias Wangler, wobei er die Betonung auf den ersten Wortteil legte: Bürgermeister Heinz Winkler denkt nämlich daran, die Stufen des Turms zu verkaufen.

Die "Stapfeln" zieren würden dann die Namen der spendierfreudigen Haslacher, die den Bau auf diese Weise ermöglichen sollen.

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Wie viel ihm pro Stufe denn vorschwebt, wollte Büttel Tobi Rauber "vom Heinz" wissen. Die Antwort ließ ihn aufschreien: "Ah wa, ich hab doch nit de ganze Turm kaufe welle."

Doch Winkler ließ sich nicht beirren. "Wir können ja rumfragen, wie die Stimmung ist." Zumindest im "Raben" wollte er eine "turmfreundliche" Atmosphäre ausgemacht haben: "Ich mein’, ich spür’s." Mit der "0,0-Prozent"-Finanzierung, die "Matze" Wangler in den Raum stellte, hätte er sich laut Büttel "grad’ viele Freunde g’macht: Facebook isch ä Scheiß gege dich!"

Wilde Bestien und der eigene Keller machen den Narren zu schaffen

Über Denkmalname waren sich alle einig

Rauber schien einem Turmbau nicht abgeneigt und sprang dem Schultes mit einer "Verkaufsshow" zur Seite: "Wer hilft, den Bau zu finanziere, dem schenkt de Heinz noch ä Kletterwand und ein Johr freier Eintritt im Husener Hallebad gibt’s obedruff."

Dass den Rathauschef aber allein seine Stadträte "in diese blöde Situation gebracht" haben, wollte ihm im "Kraie" so recht niemand glauben. Wie das Denkmal einmal heißen sollte, da waren sich jedoch alle einig. Und so schenkten sie ihrem Gemeindeoberhaupt "Einen Turm, der deinen Namen trägt."

Doch nicht nur die Aussichtswarte und ihr "Baumeister" bekamen ihr Fett weg: Der Büttel berichtete von seinem Camping-Urlaub in Italien, wo er nachts – von Magenkrämpfen geplagt – einer "Bestie" gegenübertrat. Den weiblichen Mitreisenden habe aber vielmehr der Anblick des Büttels in Unterhosen Angst gemacht, als der Igel, der sich ins Vorratszelt verirrt hatte.

Kein wildes Tier, sondern der eigene "Schlucknerv" hatte Narrenblättli-Redakteur Jürgen "Buggi" Burger böse mitgespielt: Nach dem ein oder anderen Glas zu viel irrte er durch den eigenen Keller. Erst seine Gattin konnte ihn aus der misslichen Lage befreien und verhalf ihm zu einem heilenden Schlaf, jedoch im Gästebett.