
Hardt (czh). Planung ist alles, aber auf den Ausbau der Kreisstraße 5563 zwischen Hardt und Mariazell muss noch mindestens bis nächstes Jahr gewartet werden.
Die ersten Pläne für die Sanierung der maroden Straße wurden dem Kreistag schon im Sommer 2007 vorgestellt, "seither ruhte die Planung", heißt es in der Sitzungsvorlage für den Gemeinderat Hardt.
Schwierigster Teilnoch immer ruiniert
Zuerst sollte die Landesstraße zwischen Hardt und Königsfeld erneuert werden, um Engpässe bei einer Umleitung zu vermeiden. In zwei Bauabschnitten wurde der größte Teil der Straße mit einem Rad- und Gehweg erneuert, aber der schwierigste Teil im Bereich der Ruine Waldau könnte noch immer als ruiniert bezeichnet werden.
Die Ausbaupläne seien fertig, berichtete Bürgermeister Herbert Halder, aber noch seien die Arbeiten nicht ausgeschrieben worden. Das Regierungspräsidium habe aber den Ausbau der Landesstraße nach Königsfeld für dieses Jahr angekündigt. Dann könne 2013 die Kreisstraße nach Mariazell saniert werden, hoffte Halder auf die Umsetzung der überarbeiteten Planung.
Die auf sechs Meter verbreiterte Straße soll weitgehend auf der bisherigen Trasse verlaufen, aber von den Klausmann-Höfen vor Hardt um 2,5 Meter abrücken. In dieser Breite wird ein Geh- und Radweg auf der nördlichen Seite der Straße angelegt, im Bereich der Ortsdurchfahrten direkt neben der Fahrbahn, mit Bordsteinen abgesetzt; auf freier Strecke wird der Weg abgetrennt durch einen mindestens zwei Meter breiten Grünstreifen. Im Bereich der Kurve bei der Erddeponie verläuft der Radweg direkt neben der Straße, wird aber durch Leitplanken getrennt. In Mariazell am ersten Abzweig links wird der Gehweg auf die rechte Straßenseite verlegt.
Der Ausbau der 2,8 Kilometer langen Strecke soll etwa 2,6 Millionen Euro kosten. Einen Teil der Kosten für den Radweg müssen allerdings die Gemeinden Hardt und Eschbronn übernehmen. Der vorgestellten Planung für die Sanierung stimmte der Hardter Gemeinderat geschlossen zu.