Betrifft: "Bäume am Haus sorgen für Unmut" Das Forstamt ist unfähig, 20-jährige Bäume von 40-jährigen zu unterscheiden. Das ist kein Witz, das ist ein Skandal. Das Forstamt stellt sich dumm und das Bauamt, das nach Landesbauordnung zuständig ist, hat dann keine Arbeit. Und der Vorgesetzte beider Behörden, der Erste Landesbeamte Kopp, deckt diese Kumpanei und macht sich lächerlich, wenn er erklärt, dazu braucht man ein Gutachten und das ist unverhältnismässig teuer. Wir haben "griechische Verhältnisse"! Jeder, der mit Bäumen zu tun hat, und auch jeder Laie kann an den Quirlen abzählen, wie alt eine Fichte ist, mit einer Genauigkeit von wenigen Jahren. Bei circa 20-jährigen Bäumen, um die es in diesem Fall geht, spielen aber zwei, drei Jahre kaum eine Rolle. Denn die Bäume müssten über 40 Jahre alt sein, um Bestandsschutz zu haben. Seit 1972 verlangt LBO §4 einen Waldabstand von 30 Meter. 1972 bis 2012, das sind 40 Jahre. Aber vielleicht ist man im Landratsamt auch im Kopfrechnen schwach. Bei jeder Baugenehmigung, wenn jemand zu nah am Wald bauen will, wird sehr genau nachgemessen, und da gibt es keine Ausrede. Nach §4 LBO gilt das Gleiche auch für den Wald: Im Abstand bis 30 Meter von einem Wohngebäude darf kein Wald wachsen. Uli Ulziffer Lauterbach