Hardt (aa). Im feierlichen Rahmen des Adventskonzerts nahm der "Concordia"-Vorsitzende Franz Marte zwei Ehrungen vor.

Für zehn Jahre Vereinstätigkeit zeichnete er Katrin Zimmermann aus. Flötistin seit zehn Jahren, sei sie im Verein sowohl musikalisch als auch bei Arbeitseinsätzen eine große Stütze. Durch ihre freundliche Ausstrahlung trage sie immer zu einer guten Atmosphäre bei. Markus Flaig wurde für 20 Jahre Engagement in der "Concordia" geehrt. Zusätzlich zu seiner Aktivität im Verein sei der Posaunist, der früher auch im Jugendteam mitwirkte, auch noch bei "Sälle 15" sowie als Ringer und 2. Vorsitzender im AV erfolgreich tätig. Beide Jubilare erhielten ein Geschenk des Vereins und die Kapelle spielte für sie den Marsch "Alte Kameraden".

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Hardt (aa). Zur Eröffnung des Adventskonzerts der "Concordia" Hardt stellte die junge Dirigentin Carina Marte den gut präparierten Nachwuchs vor. 24 Mädels und Jungen zeigten, unterstützt durch Keyboard und Schlagzeug, bei ihrem Vorspiel zu den Filmtiteln "Jurassic Park" und "Shrek", dass sie alle Grundlagen des guten Zusammenspiels beherrschten. Wurde der Mund gerade nicht zum Blasen gebraucht, so half er beim Zählen. Samuel Marte hatte sein Debüt als Ansager. Die Junioren und ihre musikalische Leiterin ernteten stürmischen Applaus und gaben darauf noch "Let´s dance" von Lady Gaga hinzu. Das Jugendorchester Aichhalden-Hardt, charmant moderiert von Lisa Marie Ganter, trat unter dem bewährten bisherigen Leiter Robert Stuhlberg auf. Mit dem Begrüßungsstück "Accolade" von William Himes breiteten die Jugendlichen eine ganze Palette musikalischer Farben und Stile aus und nahmen die Zuhörer gleich mitten hinein ins musikalische Geschehen. Der groovige Mittelteil mündete in eine rhythmische Passage mit viel Blecheinsatz. Süße Flöten und weiche Klarinetten bewegten mit berührenden Melodien. Vom rasanten Tanzfieber erfasst wurden Spieler und Publikum beim Titel "Party Rock Anthem" von LMFAO. Pfiffige Woodblocks und Schlagzeug feuerten an beim temperamentvoll-leidenschaftlichen "Shuffeling", bei dem auch noch die Stimme eingesetzt wurde. "Viva la Vida" war Motto beim mitreißenden gleichnamigen Coldplay Titel. In der Zugabe nach dem dröhnenden Applaus stellten sich alle Register einzeln vor. In seinem Dankwort an Kapelle und Leiter erwähnte Franz Marte insbesondere auch jene Spieler, die auch gleichzeitig im Hauptorchester mitwirken. Er erinnerte an die erfolgreiche Konzertreise nach Berlin und dankte den Organisatoren und Sponsoren sowie den Eltern der Jugendspieler. Außerdem berichtete er über den erfolgreichen Abschluss der D1 und D2 –Lehrgänge, auf die Dirigent Stuhlberg die Jugendlichen vorbereitet hatte. Dies sei Ansporn für weitere Lehrgänge. Mit diesen guten Ergebnissen könne man getrost in die Zukunft sehen.