Von Christoph Ziechaus Hardt. Die Globalberechnung für die Gebühren von Wasser und Abwasser in Hardt wurde ganz global (allumfassend) im Gemeinderat vorgestellt.Eigentlich geht es dabei nur rund um die Welt von Gebühren und dazu bezieht die "Gesellschaft für Kommunalberatung Heyder und Partner" die Kosten und Abschreibungen für jeden Meter bereits gebauter und für die Zukunft geplanter Kanäle und Leitungen in ihre Berechnungen ein.

Dazu kam auch noch der gerichtlich vorgeschriebene Zwang zur Aufteilung von Niederschlagswasser und Schmutzwasser, die mit der "gesplitteten Abwassergebühr" für das laufende Jahr bereits umgesetzt wurde. Wer so viele kleine Dinge bis zum letzten Tropfen berücksichtigen muss, der stellt hohe fünfstellige Kosten in Rechnung, die von den Gebührenzahlern getragen werden müssen.

Um die Höhe der Gebühren ging es eigentlich und dabei war klar, dass sie steigen müssen, denn Ziel war, die Kostendeckung von 75 auf 90 Prozent anzuheben. Nur dann gebe es eine Förderung für zukünftige Projekte, verwies Anne Rimmele-Ganter auf die geplanten Investitionen in Wasserversorgung und Abwasserkanäle. Der Globalberechnung wurde einstimmig zugestimmt, ebenso der gesplitteten Abwassergebühr für das Jahr 2012 mit den Gebühren für Schmutzwasser von 1,96 Euro pro Kubikmeter entsprechend dem Frischwasserbezug und 34 Cent pro Quadratmeter versiegelter Grundstücksfläche, bei der auch die Durchlässigkeit der Bodenoberfläche berücksichtigt wurde. Kosten deckend wäre nach der Globalberechnung ein Gebührensatz in Höhe von von 2,54 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser und 43 Cent pro Quadratmeter für Niederschlagswasser.