Von Markus Katzmaier Haiterbach. Die Aussegnungshalle auf dem Friedhof Haiterbach ist sanierungsbedürftig. Der Gemeinderat wird sich mit der Frage befassen müssen, ob eine Sanierung sinnvoll ist oder möglicherweise ein Neubau in Frage kommt.Im Haushaltsplan 2013, der vergangene Woche eingebracht wurde und den der Gemeinderat in seiner ersten Sitzung im Januar verabschieden wird, spielt die Aussegnungshalle keine Rolle. Das Problem beschäftigte den Gemeinderat vorerst nur in seiner jüngsten Klausurtagung, in der die aktuelle Situation und die möglichen Optionen beleuchtet wurden. Und die sind vielfältig. Laut Bürgermeister Andreas Hölzlberger könnten die von einer Sanierung mit Arbeiten wie Dachabdichtung bis hin zu einem kompletten Neubau an einem anderen Standort reichen. Entsprechend groß wäre dann auch der Kostenaufwand, der bei mehreren zehntausend beginnen und schnell eine halbe Million Euro erreichen könnte.

"Man wird auf jeden Fall Geld in die Hand nehmen müssen, wenn man die Kapazität der Aussegnungshalle deutlich verbessern möchte", sagt Hölzlberger. Denn das Fassungsvermögen der Halle ist neben dem Sanierungsbedarf der zweite Knackpunkt. Bei größeren Beerdigungen wird es schnell eng. Die Aussegnungshalle bietet durch das überschaubare Dach nur wenig Schutz. Die Frage sei, ob man mit einer Dachvergrößerung eine Verbesserung erreichen könne, so Hölzlberger. Denn auch die Platzverhältnisse vor der Halle sind beengt. Zur Not besteht bei großen Beerdigungen immer noch die Möglichkeit, das gegenüberliegende Pregizerhaus zu nutzen. Mit dem Nachteil, dass dort die Menschen, die bei einer Besucherzahl von mehr als 150 keinen Platz mehr finden, draußen von der Zeremonie nichts mitbekommen können.

Bevor man sich mit der Frage Neubau auseinandersetze, müsse man zunächst prüfen, ob ein alternativer Standort für eine Aussegnungshalle möglich ist, sagte Hölzlberger. Darüber hinaus gebe es am Friedhof ein weiteres Problem: Es mangele an Parkplätzen.