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Haiterbach Gratis-Sprudel und Zukunftsplanung

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Martin Hartl und Kristin Hartl-Pütz bekamen den Preis von Wolfgang Clement (rechts) überreicht. Foto: up-team Foto: Schwarzwälder-Bote

Die in Haiterbach ansässige Infinex Group wurde vom früheren Wirtschaftsminister Wolfgang Clement in Berlin mit dem "Top Job"-Siegel für herausragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet.

Haiterbach/Berlin. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, der zeag GmbH, vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich konsequent für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur stark machen.

Die Infinex Group ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation, das mit 230 Mitarbeitern in Haiterbach und in Horb Kunststoffprodukte für renommierte Kunden in aller Welt produziert. Neben Grundmauerschutzfolien zählen Strukturkammerplatten für die Automobilindustrie zum Kerngeschäft.

Das Unternehmen wurde nun von Wolfgang Clement mit dem Top-Job-Award als einer der besten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Eine im Rahmen dieses Wettbewerbs durchgeführte wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung bescheinigte dem Mittelständler eine hohe Arbeitszufriedenheit.

Infinex habe sich auch deshalb einen guten Ruf als Arbeitgeber erarbeitet, weil es sichere Arbeitsplätze biete und engagierte Leiharbeitnehmer in feste Arbeitsverhältnisse übernehme. Das Unternehmen will auch in Zukunft aus eigener Kraft wachsen, und dies weit über Europa hinaus.

Um dem stetigen Wandel der Prozesse gerecht werden zu können, wurde eine eigene Abteilung "Change Management" eingerichtet. "Wir wollen uns mehr um die Mitarbeiter kümmern, deren persönliches Arbeitsumfeld plötzlich durch Wachstum und Change umgepflügt wird", erklärt Geschäftsführer Martin Hartl.

Angesichts des Fachkräftemangels legt Infinex viel Wert auf die Ausbildung insbesondere zum Verfahrensmechaniker. Außerdem bietet es in Zusammenarbeit mit dem Campus Horb ein duales Studium mit dem Abschluss Wirtschaftsingenieur oder Internationaler technischer Vertrieb an.

Martin Hartl ist es wichtig, über die Region hinaus durch die Top Job-Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Zu dieser Attraktivität und zur geringen Fluktuation würden viele kleine Schritte wie flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit für Mütter, andere Aufgaben zu übernehmen, oder auch nur der kostenlose Sprudel aus dem Automaten beitragen. Mit Stolz berichtet Hartl von zwei Ruheständlern, die an ein bis zwei Tagen pro Woche auf 450-Euro-Basis weiterarbeiten.

Eine ungewöhnliche Maßnahme, der gesamten Belegschaft erfahrbar zu machen, wie sehr jeder Einzelne für den gemeinsamen Erfolg verantwortlich ist, sei die Gesamtqualitätsprämie am Standort Horb.

Den Mitarbeitern wird ein Gemeinschaftstopf, gefüllt mit einem Betrag im sechsstelligen Bereich, zur Verfügung gestellt, der sich im Laufe des Jahres um die Kosten für Reklamationen reduziert. Diese Kürzungen werden das ganze Jahr über offen kommuniziert. Am Ende erhalten alle – vom ungelernten Produktionshelfer bis zum Produktionsleiter – den gleichen Anteil am dann noch verbliebenen Geld, da alle ihren Teil zum Unternehmensergebnis beigetragen haben.

Für die aktuelle "Top Job"-Runde hatten sich 102 mittelständische Firmen beworben. 80 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 13 334 Mitarbeitende befragt. Rund 33 Prozent arbeitet in Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 26 nationale und sieben Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 327 Mitarbeiter, die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei 22 Prozent.

Seit 2002 arbeiten mittelständische Unternehmen mit "Top Job" an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Zu dem Projekt gehört auch ein Siegel, mit dem die besten Arbeitgeber ihre Qualitäten sichtbar machen. Die Organisation obliegt der zeag GmbH – Zentrum für Arbeitgeberattraktivität mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Mentor des Projekts ist der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement.

 
 

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