Haiterbach Festhalle ist der größte Brocken

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Das Gässle bietet sich als eine der Aufgaben im Sanierungsgebiet "Stadtkern II" an. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder-Bote

Um die weiteren Ziele im Sanierungsgebiet "Stadtkern III" umsetzen zu können, benötigt Haiterbach mehr Geld. Deshalb wird eine Aufstockungsantrag in Höhe von 3,57 Millionen Euro gestellt.

Haiterbach. Das Geld aus der ersten Runde ist noch nicht ganz aufgebraucht. Dennoch machte Christine Meyer von der Stadtentwicklungsgesellschaft Steg in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich, dass man als privater Sanierer nicht allzu lange überlegen sollte, um in den Genuss aus Mitteln der Stadtsanierung zu kommen. Private Maßnahme werden mit 30 Prozent bis zu maximal 40 000 Euro gefördert.

Maßnahmen in Höhe von 440 000 Euro seien bereits abgerechnet worden. Von den 556 000 Euro des zuletzt aufgrund von Bundesmitteln neu gefassten Pakets stehe ein Rest von 210 000 Euro offen.

Das Sanierungsgebiet Stadtkern III wurde 1. Januar 2013 begonnen und endet am 31. Dezember 2021. Der Förderrahmen beträgt eine Million Euro.

Meyer rief nochmals die Sanierungsziele in Erinnerung, zu denen eine Aufwertung der Lage, eine Stärkung von Kooperationen, eine Wertschöpfung des Naturraumes oder auch eine Verbesserung der Wohnqualität gehören.

Die Erschließung der Salzstetter Straße sei abgeschlossen. Der seien diverse private Erneuerungsmaßnahmen und Freilegungen gefolgt.

Doch es stehen weitere Maßnahmen an. Darunter eine richtig große: die Sanierung der Festhalle, die laut Bürgermeister Andreas Hölzlberger ohne einen Zuschuss nicht realisierbar ist. Offen steht auch noch das Areal der Schreinerei Ruoss in der Wanne, nach dem sich Gerhard Gutekunst (UBL erkundigte). Man versuche für eine Lösung zu werben, antwortet Hölzlberger darauf.

Ebenfalls auf der Liste sind zwei Platzgestaltungen. Einerseits im Bereich Obertorplatz, zum anderen im Bereich Breitenäckerweg/Salzstetter Straße. Auch eine Neuordnung im Gässle würde Meyer gerne angegangen sehen.

Man habe keine Alternative zu diesem Förderantrag, sagte Otto Roller (CDU/FWH). Man müsse etwas tun, damit dieser Bereich nicht abgehängt werde.

Karl Braun (DB) bezeichnete es als Zukunftsaufgabe, Leerständen und Baulücken in der Stadt zu begegnen.

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