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Haigerloch Schulbesuch statt Wasserholen

Von

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Von Birgit Fechter

Laufen für den guten Zweck: Am Mittwoch hat das Haigerlocher Gymnasium zum dritten Mal einen Spendenlauf veranstaltet. Teilgenommen daran haben Schüler aller Klassenstufen.

Haigerloch. Organisiert haben den Spendenlauf die Schüler der Kursstufe 1b mit ihrem Klassenlehrer Stefan Albiez. Ein wichtiger Part ist dabei die Sponsorensuche im Vorfeld. Die Schüler konnten einige Haigerlocher Firmen für ihre Aktion gewinnen. Dazu kommen bewährte Sponsoren, wie Mama, Papa, Oma oder Opa.... Mit ihnen mussten jeder einzelne Schüler einen Betrag aushandeln, der pro gelaufener Runde bezahlt wird.

Für so einen Lauf ist einiges an Organisation nötig. Eine Strecke von genau einem Kilometer wurde im Witthaugelände mit rot-weißem Flatterband abgesteckt. Startkarten mussten vorbereitet und vor dem Lauf ausgeteilt werden, die "Knipser" für die Registrierung der gelaufenen Runden eingeteilt und Getränke bereit gestellt werden.

Beim Aufwärmprogramm vor dem Start hielten sich viele Schüler noch etwas zurück, auch den Start gingen manche etwas verhalten an – bei dem schwülen Wetter aber kein Fehler. Andere, vor allem die jüngeren Schüler, stürmten gleich begeistert drauf los. Der Lauf dauerte insgesamt sechs Stunden.

Während der Mittagspause gab es vor der Mensa ein Programm sowie Bewirtung für Gäste, die den eingenommenen Betrag der Veranstaltung noch erhöhen sollte. Der Schulchor sang afrikanische Lieder, die Akrobatik-AG und die Schulband traten auf.

Die Idee des Spendenlaufs ist, dass Schüler nicht nur Geld einsammeln, sondern sich auch dafür anstrengen. In diesem Jahr unterstützen sie die deutschen Organisation p(e)d-world, die Gemeinden in Ostafrika mit Nebelfänger versorgt – eine innovative Möglichkeit, wasserarme Dörfer mit Trinkwasser zu versorgen, indem man im Freien metergroße Netze aufspannt, an denen Wasser kondensieren kann.

Gerade im Bergland von Tansania gibt es zum Beispiel sehr regenarme Gebiete, in denen die wenigen Brunnen zum Teil Stunden von den Orten entfernt liegen. Vor allem die Mädchen sind traditionell für das Wasserholen zuständig. Von der körperlichen Anstrengung der weiten Wege abgesehen, bleibt den Kindern wegen dieser Aufgabe dann auch keine Zeit mehr, in die Schule zu gehen.

Mit wenigen Nebelnetzen kann genug jedoch Wasser gesammelt und in Tanks eingeleitet werden. Dies entlastet die Kinder und ermöglicht ihnen den Schulbesuch.

Mit dem Spendenlauf können die Haigerlocher Schüler somit afrikanischen Kindern einen Teil ihres beschwerlichen täglichen Weges abnehmen. ped-world unterstützt auch Bildungsprojekte und Waisenhäuser.

Die Summe, die der Spendenlauf eingebracht hat, wird jetzt exakt ermittelt und soll bis zum Schuljahresende fest stehen.

 
 

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Thomas Kost

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