Haigerloch Ortschaftsrat Owingen will nach den Ferien einige Themen angehen

Schwarzwälder-Bote, 17.08.2012 20:02 Uhr

Haigerloch-Owingen. (tk) Im Moment sind zwar noch Ferien, aber der Owinger Ortschaftsrat hat sich schon einige Themen zurecht gelegt, die er gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach der Sommerpause angehen möchte: Auf seiner Agenda stehen unter anderem die künftige Entwicklung des Baugebietes "Brunnenrain" oder auch das Schuppengebiet.

In seiner letzten Sitzung vor den Ferien, am 20. Juli, war der Ortschaftsrat der Auffassung, dass der Grunderwerb für den zweiten Bauabschnitt im "Brunnenrain" möglicherweise nicht so leicht durchzuführen sein wird, wie das im ersten Abschnitt der Fall war.

Denn um den zweiten Bauabschnitt fortzusetzen, bedarf es laut Ortsvorsteher Peter Volm des Kaufes von elf Flurstücken. Ausgerechnet in diesem Bereich hat aber das Landesdenkmalamt einige Flurstücke mit dem Vorbehalt versehen, dass sich dort weitere Fundstücke aus römischer Zeit im Boden befinden könnten. Dieser Umstand dürfte nach Einschätzung des Gremiums die Verkaufsverhandlungen nicht einfacher machen.

Doch nicht nur über die weitere Vorgehensweise im "Brunnenrain" möchte man gemeinsam mit dem städtischen Hauptamtsleiter Hans-Martin Schluck nach der Ferien weiter beraten, sondern auch über das geplante Schuppengebiet im "Brunnach" sowie über Baulücken im Baugebiet "Hofäcker".

Ebenfalls ein Thema, dass sich sage und schreibe seit März 2011 hinzieht ist ein von einem Fahrzeug verursachter Schaden an der Friedhofsmauer, direkt neben dem Haupttor, das zur Weiler Kirche führt. Nach wie vor ist es die Regulierung der Schadenshöhe ein Hin und Her zwischen Versicherung, Gutachtern und Verwaltung.

Für Ortsvorsteher Peter Volm ein Ärgernis, da sich der Schaden während des Jahres sogar noch vergrößert hat, weil die Mauer in sich keinen Halt hat und nach vorne gekippt ist. Auch dieses Thema soll nach der Sommerpause besprochen werden, Ortsvorsteher Volm hofft darauf, die maßgeblichen Personen in einem Vor-Ort-Termin zusammenzubekommen.

Tiefengräber sind bekanntlich auf dem Owinger Friedhof nicht möglich. Hinsichtlich der kritischen Bodenbeschaffenheit fragt sich der Ortschaftsrat jedoch, ob weitere geologische Untersuchungen wegen künftiger Grabfeldbelegungen nicht sinnvoll wären.

 
 
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