
Von Max Bäurle
Haigerloch-Weildorf. Zu einem Abend mit Blasmusik und Gaudi hatte der Musikverein Weildorf am vergangenen Freitagabend anlässlich seines 30. Geburtstages ins Festzelt beim Hagastall geladen. Zunächst wurden jedoch im Hagastall die Freunde aus Weildorf in Bayern mit einem kleinen Sektempfang und Häppchen begrüßt.
Das Zelt nebenan füllte sich nur sehr langsam, die Bar/Weinbar vor dem Zelt erfreute sich dagegen fast den ganzen Abend über großer Beliebtheit. Zur Unterhaltung spielten die Musikkapellen aus Rangendingen, Heiligenzimmern und Bittelbronn auf. Zwischen den Auftritten der Musikkapellen fanden lustige Spiele statt. An den ersten Spielen beteiligte sich jeweils ein Akteur aus Haigerloch/Weildorf, Weildorf (Bayern), sowie der jeweils direkt zuvor auf der Bühne aktiven Gast-kapelle. Beim "Instrumente fühlen" galt es, mit verbundenen Augen Teile von Instrumenten zu ertasten. Für dieses Spiel hatten die Organisatoren ein Euphonium-Ventil, einen Triangel-Stab, einen Klarinetten-Trichter und einen Posaunen-Dämpfer ausgewählt. Beim "Zieltrinken" bekam jeder Teilnehmer einen mit Bier gefüllten Halbe-Krug. Die Vorgabe war, in einem Zug, ohne abzusetzen, möglichst genau 0,3 Liter zu trinken, 0,2 Liter durften im Krug verbleiben. Sieger war, wer dieser Marke am nächsten kam.
Für das letzte Spiel wurden je zwei Teilnehmer aus Haigerloch/Weildorf, Weildorf (Bayern) und vom MV "Lyra“ Bittelbronn benötigt. Ein Teilnehmer eines jeden Teams musste mit verbundenen Augen Bierdeckel möglichst genau in Richtung seines Team-kameraden werfen, dessen Aufgabe darin bestand, mit einem Eimer diese Bierdeckel zu fangen. Die Gewinner der jeweiligen Spiele bekamen Getränkemarken als Preis überreicht. Durch das Programm führte den ganzen Abend über Horst Strobel. Am Samstag unternahmen die Freunde aus Weildorf in Bayern einen Ausflug zur Burg Hohenzollern und zeigten sich auch von der Stadtführung in Haigerloch begeistert.
Am späten Samstagnachmittag wurde das Fest dann im Zelt fortgesetzt. (Wir werden berichten.)