Von Thomas Kost

Haigerloch-Trillfingen. Nach den Sommerferien war das Projekt eigentlich geplant, jetzt soll’s im Januar mit dem Bau zweier Retentionsbecken am östlichen Ortsende, in den Wiesen und Äckern hinter der Roman-Stelzer-Straße, losgehen.

Mit dieser Terminansage und der Vorlage eines Baugesuches brachte Ortsvorsteher Hermann Heim am Mittwoch den Ortschaftsrat auf den neuesten Kenntnisstand.

Bereits im Oktober hatte der Gemeinderat die Ausschreibung der Arbeiten für den Bau von zwei Retentionsmulden veranlasst. Die beiden flachen Becken mit Fassungsvermögen von 1300 beziehungsweise 950 Quadratmeter sollen bei starken Regenfällen das Oberflächenwasser aufnehmen und zwischenspeichern und damit den Abwasserkanal in der Roman-Stelzer-Straße entlasten.

Aber anders als in den ursprünglichen Planungen, will die Stadt aus Kostengründenauf einen Bau einer Leitung verzichten, die das Wasser aus den Mulden über mehrere Tage hinweg kontrolliert in den Ohmengraben Richtung Hart und Starzel hätte leiten sollen. Stattdessen soll das Wasser zunächst in den Retentionsbecken bleiben, bis sich die Lage im Abwasserkanal der Roman-Stelzer-Straße beruhigt hat und dann über diesen abgeleitet werden.

Der Ortschaftsrat stimmte für das Baugesuch, dessen Kosten nach der Kalkulation der Stadtkämmerei wahrscheinlich bei 120 000 Euro liegen. Hätte man die Leitung Richtung Hart gebaut, wäre die Sache aber noch um 30 000 Euro teurer geworden.

Ebenfalls im neuen Jahr soll’s mit dem "Treff der Genrationen" unterhalb der Kirche richtig losgehen. Die ersten Vorarbeiten dafür sind bereits erfolgt, ein Zuschuss aus dem ELR-Programm von knapp 11 000 Uhr ist bekanntlich zugesagt.

Ortsvorsteher Hermann Heim gab auch bekannt, dass die Stadt in Trillfingen Asylbewerber unterbringen ließ. Und zwar in der Wohnung im Rathaus. Es handelt sich um eine sechsköpfige Familie aus Serbien.

Angesprochen wurde in der Sitzung auch Probleme mit Hundekot auf öffentlichen Flächen. Ortschaftsrat Alexander Wegenast befand das Aufstellen von Behältern mit Tüten als gute Lösung, so wie das im Kreis Tübingen praktiziert wird. Man will diesen Vorschlag ans Ordnungsamt weitergeben. Der Ortschaftsrat begutachtete auch das Muster einer etwa 1,40 Meter hohen Holzpressplatte, mit der man den neuen Filzbelag in der Mehrzweckhalle bei Veranstaltung abdecken und somit schützen könnte.