
Von Marijana Babic Gutach. Auf eine "ehrenamtliche Glanzleistung" blickte der Kunstverein Hasemann-Liebich am Samstag bei der Hauptversammlung zurück. Ein erfolgreiches Jahr 2011 liegt hinter der Gruppe; viel Lob gab es vor allem für den neuen Vorsitzenden Jean-Philippe Naudet. Fünf Ausstellungen hat der Kunstverein im vergangenen Jahr erneut gestemmt, von einer Werkschau mit Werken des Künstlers Johann Papa bis zur Ausstellung mit Ernst Würtenberger, wie der Vorsitzende des Kuratoriums, Thomas Hafen, schilderte. Hafen dankte insbesondere Jean-Philippe Naudet, Bürgermeister Siegfried Eckert, der dem Verein den Rücken stärke, und Renate Wassmer für ihr unermüdliches Engagement.
Wie Naudet bekanntgab, ist der Verein außerdem nun um einige Bilder reicher. So wurden etwa ein Papa-Gemälde, ein Falk-Breitenbach-Bild und Werke von Julius Heffner gespendet. Außerdem sei der Kunstverein seit Neuestem online, die Sanierung der Ost-Fassade habe abgeschlossen werden können, und der Speicherausbau mache zügige Fortschritte. Kassiererin Elfriede Sum stellte ausgeglichene Finanzen vor.
Der stellvertretende Vorsitzende, Wolfgang Hehl, gab einen Ausblick auf 2012. Es finden erneut einige Ausstellungen statt, wie demnächst "Vom Schwarzwald in die Welt", von zeitgenössischen Künstlern sind erstmals auch Skulpturen zu sehen. Am 28. Februar steht eine Lesung mit der Gutacher Autorin Cindy Blum im Programm, die ihr neues Buch "Mein Meer" vorstellt.
Bereits ins Jahr 2013 blickte Jean-Philippe Naudet: Zum Ende dieses 100. Todesjahrs von Wilhelm Hasemann werde diesbezüglich ein Buch erscheinen. Man wolle in Ausstellungen außerdem unter anderem "Hasemann als Fotograf" und "Hasemann – Künstlerfreunde und Schüler" darstellen, so Naudet. Im Herbst 2013 sei ein großes Dorffest geplant.
Der Ehrenvorsitzende und ehemalige Spitzenmann des Vereins, Ansgar Barth, sprach seinem Nachfolger ein großes Kompliment aus: "Ich bin dankbar, dass es so weitergeht", bekundete Barth und lobte auch alle Beteiligten des Speicherausbaus. Bürgermeister Siegfried Eckert schloss sich dem an: "Es ist eine tolle Mannschaft, und das Freilichtmuseum und der Kunstverein sind eine kulturelle Grundausstattung unserer Gemeinde." Der Rathauschef sicherte dem Verein weitere Unterstützung zu.