Gutach "Lebensqualität durch Fortschritt"

Schwarzwälder-Bote, 31.05.2011 12:01 Uhr

Gutach (eg). Der Einstieg in die "klimaneutrale Kommune" mit dem Ausbau von Solar- sowie Wasser- und Windkraftanlagen ist eines der Ziele von Siegfried Eckert in den kommenden acht Jahren. Das sagte er bei der Kandidatenvorstellung. Mit der Teilnahme bei "Unser Dorf soll schöner werden" könne zudem der angedachte zweite Abschnitt des Landessanierungsprogramms fortgeführt werden.

Außerdem will der Bewerber im Falle seiner Wiederwahl zur Ergänzung der touristischen Attraktionen die Themen Wohnmobil-Stellplätze und Spielscheune wieder aufgreifen und weiterhin nach einer zügigen Lösung für einen DSL-Ausbau suchen. Seinen Wunsch nach einer Unerführung beim Bahnübergang B 33 für mehr Sicherheit auf der Bundesstraße sieht Eckert kurzfristig realisiert, hier will er sich dafür einsetzen, dass die Planung den Bau der Ortsumgehung berücksichtigt. Die alle zwei Jahre stattfindenden Bürgerversammlungen sollen beibehalten werden, zudem sind Informations- und Begrüßungsabende für Gutacher Neubürger geplant.

Als einen wichtigen Punkt in seinem Wahlprogramm nennt Eckert die weitere Förderung der Land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sowie die Modernisierung der Wasserversorgung in Gutach. Der Bau eines neuen Druckbehälters für die Bewohner in der oberen Grub stehe bereits an. Bezahlbare Baugrundstücke für junge Familien sollen auch weiterhin angeboten werden. Parallel dazu entwickelte Eckert die Vision eines barrierefreien Mehrgenerationenhauses, in der junge und alte Menschen leben könnten und die Bedürfnisse der Senioren berücksichtigt würden. Mehr Lebensqualität erhofft er sich davon, das ehemalige Edeka-Gebäude zu einem kleinen Gesundheitszentrum mit Apotheke, Kinderarzt und einem Kinderphysiotherapeuten auszubauen: "Ich bin sicher, das wir das auch hinbekommen", sagte Eckert.

Um Einwohnern, die keine Nachkommen haben und ihre Ersparnisse anderen Einrichtungen vererben, will der Kandidat mit der Gründung einer Bürgerstiftung die Möglichkeit schaffen, auch der Gemeinde etwas zukommen zu lassen. Das Geld werde dann für die Jugend- und Seniorenarbeit verwendet.

 
 
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