Gutach - Zum 75. Todestag des Schwarzwaldmalers Curt Liebich hat der Kunstverein Gutach eine Ausstellung vorbereitet. Sie zeigt bisher unbekannte Bilder.

Die Eröffnung der Gedächtnisausstellung ist am Samstag, 1. Dezember, ab 17.30 Uhr in der katholischen Kirche in Gutach. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 6. Januar, im Museum Hasemann-Liebich in Gutach zu sehen.

Liebich (1868 bis 1937) war Illustrator, Maler, Werbegrafiker und Bildhauer. Er wurde am 17. November 1868 in Wesel am Niederrhein geboren und starb am 12. Dezember 1937 in Gutach. Neben Wilhelm Hasemann zählt er zu den bedeutendsten Schwarzwaldmalern seiner Zeit.

Die Ausstellung anlässlich seines 75. Todestags zeigt einen Querschnitt aus der gesamten Breite seines Schaffens, darunter einige noch nie gezeigte Gemälde.

Curt Liebich hat in Gutach seine Heimat gefunden – er hat dort viele Jahre gelebt und Spuren hinterlassen. Für sein künstlerisches Wirken und bürgerschaftliches Engagement wurde ihm von der Gemeinde Gutach 1923 die Ehrenbürgerschaft verliehen.

Mit seinem kaum überschaubaren malerischen, zeichnerischen und grafischen Werk hat er einen unschätzbaren Fundus an Zeugnissen der Schwarzwälder Trachten-, Brauchtums- und Lebenswelt hinterlassen. Das von ihm geschaffene Kriegerdenkmal ist ein beeindruckendes Zeugnis seines Arbeit.

Die Ausstellung ist sonntags, mittwochs und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderöffnungszeiten sind nach Vereinbarung mit dem Kunstverein möglich.

Weitere Informationen: Vereinsvorsitzender Philippe Naudet ist erreichbar per E-Mail an naudet@kunstmuseum-hasemann-liebich.de oder unter Telefon 07833/ 95 93 92.

Das Museum Hasemann-Liebich wurde im September 2005 im ehemaligen Krämerhaus in der Kirchstraße eröffnet. Es widmet sich dem Erbe der Schwarzwaldmaler Wilhelm Hasemann (1850 bis 1913) und Curt Liebich und dem Schaffen der vielen Künstler der Gutacher Malerkolonie, sowie den Werken zeitgenössischer Maler.