
Gutach (dam). In der jüngsten Gutacher Gemeinderatssitzung verkündete Bürgermeister Siegfried Eckert auch den neusten Stand in Sachen Lärmschutzwand im Baugebiet "Westlich des Gasthauses Sonne II".
Wie bereits im Dezember befürchtet, hat die Deutsche Bahn eine Versetzung der geplanten zwei Meter hohen Schallschutzwand mit einer 25 Zentimeter hohen Abschrägung in Richtung Bahngelände abgelehnt. Für sie käme am neuen Standort nur eine senkrechte Wand in Frage, die aufgrund der bis 2015 zu erwartenden fünf Güterzüge pro Nacht zudem 2,50 Meter hoch sein müsste.
"Derzeit fährt aber nur ein Güterzug nachts durch und für den Abschnitt zwischen Offenburg und Biberach werden bis 2015 auch nur zwei erwartet", erklärte Siegfried Eckert die jüngsten Zahlen. Die Frage, woher dann in Gutach plötzlich fünf kommen sollen, will der Bürgermeister bis zur nächsten Gemeinderatssitzung klären.
In Sachen kaputter Steg am Sonnenberg tut sich dagegen etwas. Bauhofleiter Björn Welke erklärte, dass er nur noch auf ein Angebot für den Umbau der Holzkonstruktion zu einer 1,70 Meter breiten Betonbrücke warte. Sollte dieses finanzierbar sein, könnte der Bauhof danach mit seinem kleinen Fahrzeug zur Schneeräumung über die Brücke fahren, normale Autos passten immer noch nicht drüber. Für die Kluserbrücke wird nach einer besseren Ausleuchtungsmöglichkeit gesucht, um Beinaheunfälle zwischen rangierenden Lkws und radfahrenden Kindern künftig zu vermeiden. Die auf der einen Seite defekte Beleuchtung der evangelischen Kirche wird gemacht, das Gebäude trotzdem nur mittwochs und samstags angestrahlt.