Gütenbach Wertschätzung für das Dorfleben

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Sie rührt die Werbetrommel für die Grünen: Martina Braun (Mitte), willkommen geheißen von Bürgermeister Rolf Breisacher, im Vordergrund Zweitkandidat Wolfgang Kaiser. Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Siegfried Kouba

Gütenbach. Sie kandidiert für Bündnis 90/Die Grünen: Martina Braun aus Furtwangen-Linach. Am vergangenen Mittwoch besuchte sie in Begleitung ihrer Unterstützer, darunter der Schatzmeister der Grünen Wolfgang Kaiser, Gütenbach.

Das Konzept der Landwirtin ist, Politik von der Basis her zu betreiben und Leute zu repräsentieren, die aus dem Arbeitsleben kommen. Sie engagiert sich für Frauen, die in der Politik auf allen parlamentarischen Ebenen vertreten sein sollen. Bei ihrer Begrüßung im Gütenbacher Dorf-Café betonte sie, dass sie den ganzen Wahlkreis bereist und ihr der westliche Landkreisteil am Herzen liege. Gerade kleine Orte oder Ortsteile sollten Beachtung finden.

Erfreut war sie bei der Analyse der Dorfverhältnisse, dass Frauen zu 25 Prozent den Gütenbacher Gemeinderat stellen. Die Grünen-Kandidatin freute sich über das rege Vereinsleben. Tourismus würde zwar keine herausragende Rolle spielen, sei aber gleichwohl Thema. Martina Braun steht hinter der Breitbandversorgung, die dank eines Zweckverbandes im Schwarzwald-Baar-Kreis für das schnelle Internet mit Glasfaser-Technik verwirklicht wird. Sie unterstrich, dass die derzeitige Landesregierung erstmals eine Prioritätenliste erstellt hat, um den Straßenbau im Sinne von "Sanieren vor Asphaltieren" voranzubringen.

Bürgermeister und SPD-Kreistagskollege Rolf Breisacher meinte, dass die politische Couleur keine Rolle spiele, sondern im Blickfeld der demokratische Rechtsstaat stehe, der erhalten werden muss.

Flüchtlinge würden ihre Heimat nicht allein wegen Not, Krieg oder Korruption verlassen, sondern weil sie Rechtsstaatlichkeit missen. Er rief daher auf, am Sonntag, 13. März, zur Wahl zu gehen. Eine öffentliche Diskussion kam zwar nicht zustande, doch gab es persönliche Gespräche mit Martina Braun.

Zuvor besuchte sie mit ihrer Delegation die Firma Hanhart, wo es Information von Simon Hall gab. Manfred Schwer erläuterte der Gruppe fachmännisch das Hanhart-Museum.

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