Von Siegfried Kouba

Gütenbach. Ein erfreulicher Anlass für den Gemeinderat ist jeweils die Aussprache über den Forstbericht und die Verabschiedung des Forstbetriebsplans fürs folgende Jahr. Daran hat sich, dank respektabler Gewinne, nichts geändert.

Einige Schatten sah der Triberger Forstamts-Chef Bernhard Hake für die Zukunft, da der Druck in der Vermarktung immer größer wird. Doch 2012 war positiv und auch das Jahr 2013 wird wieder Gewinn abwerfen. Hake war froh, dass bis auf kleine Unwetter Katastrophen ausblieben. Die Sägeindustrie habe riesige Kapazitäten aufgebaut, der Preis für Rohstoffe sei relativ hoch.

Schlechte Preise werden bei Schnittholz erzielt und gegenseitige Konkurrenz beeinträchtigt die Werke. So musste eines in Rötenbach schließen.

Preise auf Prüfstand

Ein unberechenbarer Faktor ist der subventionierte französische Markt. Die kommenden Preisverhandlungen könnten sich schwierig gestalten und man wisse nicht "wie der Zug nächstes Jahr fährt".

Problemlösungen sieht Hake bei der Jagd und die "Waldeinrichtung" werde in Diskussion mit der Verwaltung und einer Waldschau Planungssicherheit schaffen. Der für den Gütenbacher Gemeindewald zuständige Förster Roland Thurner konnte von einem Einschlag von 936 Festmetern (Fm) im Jahre 2011 berichten, die ein Ergebnis von 34 400 Euro brachten.

2012 betrug der Reingewinn 25 000 Euro, für 2013 hofft man auf 19 400 Euro Überschuss. Betont wurde, dass die Planung vorsichtig angegangen wurde und daher höhere Gewinne möglich seien. Im Etat werden 58 000 Euro Einnahmen und 39 200 Euro Ausgaben eingesetzt.