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Gütenbach Tausende Besucher in Gütenbach

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Imposant ist diese rund 100 Quadratmeter große Anlage der Gartenbahnfreunde Brigachtal, die es beim Jubiläumsfest der Firma Faller zu sehen gibt. Fotos: Kouba Foto: Schwarzwälder-Bote

Ein rundherum gelungenes Freudenfest feierte die Firma Gebrüder Faller zum 70. Geburtstag.

Gütenbach. Unter dem Motto "Im Kleinen groß" wurde den Gästen aus dem Bundesgebiet und den angrenzenden Ländern ein breites Unterhaltungs- und Kaufangebot offeriert.

"Es waren zwei gelungene Tage" meinte Geschäftsführer Horst Neidhard in einem ersten Fazit. Er dankte dem FC 04, der parallel das Oktoberfest organisierte und bewunderte die gute Atmosphäre auf dem gesamten Festgelände.

Der Firmenleiter konnte auch prominente Gäste begrüßen, wie Volker Preiser der gleichnamigen Firma oder Florian Sieber von Märklin und viele Händler und Modellbaukunden.

Marketingleiter Francisco Hoyo nahm als Besuchermesslatte die 8000 "Basic-Häuschen", die allein am Freitag verschenkt wurden. Von Anfang an kamen die Gästeströme. Sicherheit wurde garantiert mit Verkehrs- und Parkplatzregelung sowie Nachtwache der Gütenbacher Wehr.

Das Unternehmen ist durch die Veranstaltung motiviert und ambitioniert für neue Planung. Ein Renner war die Bebenhausen-Anlage, von der weit über die Hälfte der limitierten Auflage von 1999 Exemplaren verkauft ist. Ab der Nürnberger Messe werden Neuerungen gezeigt und ein Klassiker soll mit der Faller-Villa wieder aufgelegt werden.

1458 Einzelteile für das Kloster Bebenhausen

Tausende von Besuchern konnten sich beim Firmenrundgang über die Produktion von Kunststoff-Granulat bis zum fertigen Modell ein Bild machen. Anfänger und Bastlerfreaks waren vertreten und nahmen die Angebote wahr. Auskunftsfreudig waren die Mitarbeiter.

Ein Hingucker war das Kloster Bebenhausen. Der geistige Vater Manfred Danner berichtete, dass zunächst per Drohne das Original aufgenommen und in 3D-Format gescannt wurde. 1458 Einzelteile sind für den bisher einmalig größten Einzelbausatz in 70 Jahren nötig. Zwei Jahre Vorlaufzeit, sechs Monate Planung und 2500 Stunden zur Herstellung der Spritzgussteile waren nötig. Die Bausätze sind zertifiziert und mit Nummern versehen.

Interessante Einblicke verschafften auch Produktionsleiter Martin Zapf und Martin Buchholz als Meister der Spritzgusstechnik. Per Computer können mit einem 3D-Drucker plastische Modellteile mit einem schichtweisen Aufbau von 0,03 Millimeter entstehen. Was die Wenigsten kennen, ist die Komponente Farbe. Dazu steht ein Silo mit 50 Tonnen Fassungsvermögen zu Verfügung. Über eine Transportschnecke wird das Grundmaterial in die Produktionsstätte geleitet. 50 Kilogramm werden jeweils abgewogen und ein Mischkonzentrat eingearbeitet. 45 Flüssigfarben gibt es, aus denen 900 Rezepturen entstehen, um optische Effekte zu erzielen und jedem Modell ein Gesicht zu geben.

Viele Besucher reizten die digitalen Car-Systeme und die Kleinen hatten helle Freude an der Miniaturwelt, den Bastelmöglichkeiten, dem Spiel mit Modellbahnen und am Face-Painting. Berufsinformation gab es in einem Laster des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und bestaunt wurde die große Anlage der Gartenbahnfreunde Brigachtal. Bollenhutdamen und ein Drehorgelspieler zogen die Gäste an und Spaß machten die Fahrten mit den Shuttle-Bussen, darunter ein Modell Baujahr 1949. Wunschlos glücklich waren die Besucher und ein Gast aus Leonberg sagte: "Man bekam einen guten Eindruck von der Fabrik."

 
 

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