
Von Brigitte Frank-Gauckler
Gütenbach. Vor ihrer Gemeinderatssitzung trafen sich die Ratsmitglieder am Dienstag im Gebäude des Dorf- und Uhrenmuseums, um sich ein Bild vom Baufortschritt des Jugendraumes im Untergeschoss zu machen. Beeindruckt zeigten sie sich über den Stand der Dinge, Bauhofmitarbeiter haben eine Bruchsteinmauer freigelegt – sie soll den Thekenbereich zieren.
Als das Museum eingerichtet wurde, hatte man den Keller von den Maßnahmen ausgeklammert, mittlerweile ergaben sich dort Feuchtigkeitsprobleme.
Die Wände sind nun fertig und trocken und Bauhofmitarbeiter bauten einen Betonboden ein, wobei auch Jugendliche Vorarbeiten leisteten, wie Felix Hetzel, Leiter des vierköpfigen Bauhofteams, erklärte. Gemeinderätin Erika Franki lobte deren Arbeit und Engagement. Der Raum ist 50 Quadratmeter groß, hat einen behindertengerechten Zugang und bekommt ein Behinderten-WC wie auch eine kleine Teeküche. Die Einrichtung mit Fußbodenheizung kostet 20 000 Euro. Im Frühjahr soll möbliert werden, sagte Bürgermeister Rolf Breisacher. Der Raum soll multifunktional auch für Feste und Feiern genutzt werden können. Der Raum hat Geschichte, früher beherbergte er das Rathaus, dann war er Klassenzimmer, später Raum des Bauhofes.