Von Bernd Ullrich

Grosselfingen. Seit Anfang der Woche verfügt die Grosselfinger Hainburgschule über 22 Nachwuchs-Energie-Detektive. Ausgebildet wurden sie von "Energie-Detektiv" Ralf Schneckenburger.

Das Programm ist zugeschnitten auf Kinder der vierten Klassen und wird vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert. Die Schüler werden für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisiert. In den vergangenen drei Jahren besuchte Ralf Schneckenburger über 700 Grundschulklassen.

Die Grosselfinger Viertklässler lernten in Versuchen, dass einer der wichtigsten Energielieferanten, der elek­trische Strom, unabdingbar ist. Seine Gewinnung läuft immer noch sehr stark über die Nutzung fossiler, nicht erneuerbarer Brennstoffe. Die Kinder überlegten sich Möglichkeiten, wie Strom gespart werden kann.

Das fängt beim richtigen Lüften an, geht über den Wärmeschutz der Wohnung und des Hauses und den Einsatz von stromsparenden Leuchtmitteln.

Verblüfft zeigten sich die künftigen Detektive über den Stromverbrauch im Stand-by-Modus bei verschiedenen Elektrogeräten. In einem zweiten Block ging Ralf Schneckenburger unter Einbeziehung seiner "Detektivschüler" auf die Nutzung der Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse ein. Auch hier wurde experimentiert und geforscht. Die Ergebnisse der Arbeit trugen die Kinder in ein Detektiv-Heft ein, das zudem wertvolle Informationen und Tipps bereit hielt.

Am Schluss der Ausbildung gab es eine kleine Prüfung, die alle Schüler meisterten. Zur Belohnung erhielten sie eine Urkunde und dürfen sich jetzt "Junior-Energie-Detektive" nennen.