
Von Rainer Wolf
Grosselfingen. Die vielen Proben haben sich gelohnt: Die Theatergruppe des Männergesangverein Grosselfingen landete mit dem Stück "Die Ersatzbraut" einen Volltreffer.Die Komödie, für die es immer wieder Szenenapplaus gab, wurde im Rahmen der Jahresfeier im "Ochsen"-Saal aufgeführt. Auf der Bühne standen Alexandra Rubel als Bäuerin Berta Hähnel, August Ott als ihr Neffe Eberhard, Josef Ruff als dessen Freund Robert, Ute Beck als Erika Lenz, die Braut von Eberhard, Friedbert Fässler als Metzgermeister August Hitzig, Simone Wenk als dessen Braut Dolly und Antje Lenz als Bertas Hausmädchen Tina. Regie führte Hans-Paul Fischer. Für die Maske war Johanna Sprengel zuständig.
Bei der heiteren Burleske von Conny Merk gab es viel zu lachen. Die erste Szene führte in das liederliche Milieu der Junggesellenbude von Eberhard. Als dessen Verlobte Erika einen verdächtigen Brief findet, der Zweifel an seinen Absichten und seiner Redlichkeit weckt, gibt sie ihm den Laufpass.
Eberhard ist verzweifelt, weil er seine Erbtante besuchen muss, die die Braut kennenlernen will. Andernfalls will sie Eberhard enterben. Woher nun eine Braut nehmen?
In der Not überredet Eberhard seinen Stubengenossen Robert, die Rolle der Braut zu übernehmen. Dabei beschwört der verkleidete Robert einige groteske Situationen herauf. Nun erscheint am Ort des Geschehens auch die richtige Braut, denn sie ist überzeugt, dass sie Eberhard unrecht getan hat. Als sie jedoch bereits eine Braut vorfindet, erreicht die Stimmung einen neuen Tiefpunkt. Aber am Ende lösen sich natürlich alle Sorgen und Nöte in Wohlgefallen auf.
Die Tradition des Laienschauspiels sei in Grosselfingen gut aufgehoben, sagte Bürgermeister Franz Josef Möller, der durch das Programm führte. Ewald Endress, der Vorsitzende des Männergesangvereins, dankte den Schauspielern und überreichte Gutscheine für eine Theateraufführung in Tübingen.
u Wer das Stück verpasst hat, kann zur zweiten Aufführung am Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr in den "Ochsen" kommen.