Von Doris Sannert Grömbach/Wörnersberg . Zu einer musikalischen Feierstunde hatte die evangelische Gesamtkirchengemeinde Grömbach/Wörnersberg in die St.- Georgskirche eingeladen. Mit zahlreichen Gästen feierte sie den 90. Geburtstag des Posaunenchors Grömbach.

Jörg Pfeifle aus Simmersfeld, der den Posaunenchor seit zwölf Jahren leitet, hatte mit den Musikern ein anspruchsvolles Programm einstudiert. Den Auftakt machte der Choral "Schönster Herr Jesu". Nachdem Chormitglied Hans Armbruster die Gäste begrüßt hatte, folgten "Vater deine Liebe", "Nobody knows", "Bist du groß" und "Amen". Die Liedtexte konnten die Konzertbesucher auf einer Großleinwand nachlesen.

Zwischen den Musikstücken bekamen sie zudem die legendäre Rede von Martin Luther King zu hören. Nach einer Bilderschau über 90 Jahre Posaunenchor Grömbach gab es viele lobende Worte von Pfarrer Thomas Auerswald. "Ihr steht zusammen, es kommt auf jede Stimme an, bei euch ist Beständigkeit gefragt", sagte der Pfarrer. Dass Trompeten und Posaunen bereits in der Bibel als diejenigen Instrumente genannt werden, die Gottes Wort verkünden sollen, belegte er anhand einiger Bibelstellen.

Nach weiteren Stücken wie "Trumpet Tune/Paspe/Finale", "Heilig ist dein Name" und "Jesu meine Freude" ehrte der ehemalige Leiter des Posaunenchors Grömbach, Manfred Braun, diejenigen Musiker, die seit vielen Jahren dem Chor die Treue halten. Für fast 40 Jahre bekamen Gerhard Gleiser und Werner Schnierle (beide Grömbach) eine Ehrennadel des Evangelischen Jugendwerks Württemberg überreicht. Mehr als 35 Jahre sind Hans Armbruster, Karl-Georg Kübler (beide Wörnersberg) und Herbert Hammann (Grömbach) dabei. Für mehr als 30 Jahre wurden Friedrich Lamparth und Harald Schwab (beide Grömbach) und für mehr als 20 Jahre Joachim Burkhardt (Wörnersberg) und Jürgen Kalmbach (Pfalzgrafenweiler) geehrt. Eine Urkunde gab es auch für Daniel Armbruster (Wörnersberg) und für Aron Rath und Steffanie Gleiser (beide Grömbach). Jörg Pfeifle und seine Frau Birte bekamen ein Präsent als Dankeschön.

Mit "Canzone d’amore", "Ein Leben gegeben", mit irischen Segenswünschen und dem "Ballad Song" ging das rund zweistündige Konzert seinem Ende zu.

Beim Abschiedslied "Ade zur guten Nacht" durften dann auch die Gäste mitsingen. Sie ließen den Posaunenchor das Jubiläumskonzert jedoch nicht ohne eine Zugabe beenden.