
Grömbach (ds). Die Gemeinde Grömbach hat gemeinsam mit Altensteig und Ebhausen eine Leerrohr- und Glasfaser-Infrastruktur geschaffen. Sobald ein Netzbetreiber gefunden ist, können sie das schnelle Internet nutzen. Dies berichtete Günther Garbe, Technischer Werkleiter der Stadtwerke Altensteig, im Grömbacher Gemeinderat.
Garbe erinnerte daran, dass die Erstellung der Breitbandtrassen vom Ministerium Ländlicher Raum als Modellprojekt anerkannt wurde. 400 000 Euro fließen somit als Zuschuss in das 1,2 Millionen Euro teure Vorhaben.
Damit die Grömbacher das schnelle Internet nutzen können, braucht es aber noch einen Netzbetreiber, der über eine europaweite Ausschreibung gefunden werden muss. Mehrere Angebote sind laut Garbe bislang eingegangen. Noch im November werde feststehen, wer der wirtschaftlichste Bieter ist und wer letztendlich den Zuschlag erhält. "Wir sind jetzt auf der Zielgeraden und wollen so schnell wie möglich das Ziel erreichen."
Wenn alles glatt läuft, sollen die Arbeiten im Januar vergeben werden. Im Frühjahr oder Sommer könnten die Grömbacher dann das Breitbandkabel-Netz und damit das schnelle Internet nutzen.
Um die Bevölkerung über die Einzelheiten aufzuklären werde die Gemeinde rechtzeitig zu einer Info-Veranstaltung einladen, versprach Bürgermeister Peter Seithel.